Repair und ITAD in Deutschland bleiben bei Ingram Micro

Ingram Micro hat den größten Teil der Commerce & Lifecycle Services (CLS) in einem Milliarden-Deal an die französische Containerreederei CMA CGM verkauft. Einige Geschäftsbereiche in Deutschland sind von dem Deal nicht betroffen.

Ingram Micro hat den größten Teil der Commerce & Lifecycle Services (CLS) in einem Milliarden-Deal an die französische Containerreederei CMA CGM verkauft (ChannelObserver berichtete). Die CLS-Kollegen von Ingram Micro werden unter ihrer bisherigen Führung zu CEVA, dem Logistikbereich der CMA CGM-Gruppe, wechseln. Einige Geschäftsbereiche in Deutschland sind von dem Deal nicht betroffen, wie der Broadliner gegenüber ChannelObserver betont: Die globalen ITAD- und nordamerikanischen Technology-Reverse-Logistics-Geschäfte, die derzeit zu CLS gehören, sowie das europäische CLS-Technology-Geschäft, sollen als Teil von Ingram Micro unter der derzeitigen Führung weitergeführt werden. Hierzu zählen auch die Geschäftsbereiche Repair (Flensburg) und ITAD (Flensburg, Straubing).

Die weltweit drittgrößte Containerreederei CMA CGM hatte, wie in der vergangenen Woche bekannt gegeben wurde, für rund 3 Milliarden Dollar (2,7 Milliarden Euro) das Logistikgeschäft von Ingram Micro akquiriert. Das übernommene Unternehmen werde 2021 einen geschätzten Jahresumsatz von umgerechnet 1,5 Milliarden Euro erwirtschaften, beschäftige weltweit 11.500 Mitarbeiter und sei stark in den USA und in Europa präsent.

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