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Montag, September 27, 2021

Telefónica will 300 Partnershops schließen

Die Fu­sion von Telefónica und E-Plus wird auch Auswirkungen auf die Vertriebsstruktur haben: Telefónica will sich sich im nächsten Jahr von rund 300 Base- und O2-Partnershops trennen.

Die Fu­sion von Telefónica und E-Plus wird auch Auswirkungen auf die Vertriebsstruktur haben. Die Telefongesellschaft will sich ab 2015 von rund 300 Base- und O2-Partnershops trennen, wie Marcus Epple, Director Retail bei Telefónica Deutschland, im Gespräch mit Telecom Handel betont. Betroffen von der Maßnahme können Base- und O2-Shops sein, die in unmittelbarer geografischer Nähe zueinander liegen. Darüber hinaus gebe es Standorte mit einer schlechten wirtschaftlichen Performance. In den Regionen Nord, Ost, West und Süd werde es etwa 50 bis 60 Standorte treffen, in der Region Südwest Mitte rund 60 bis 70 Standorte. Momentan verfügt die Telefongesellschaft über rund 1.200 Partnershops im Franchise-Modell und etwas mehr als 500 eigene Filialen beider Couleurs. „Im ersten Quartal 2015 werden wir uns die Standorte in einer Einzelbetrachtung ansehen und uns mit jedem Partner zusammensetzen. In diesen Gesprächen entwickeln wir dann einen Plan für die Zukunft“, kündigt Retail-Chef Epple an.

Abhängig ist die Entscheidung auch davon, wie viele Stores Drillisch übernehmen wird. Der Telefonanbieter baut derzeit eine eigene Retail-Struktur auf und wird dafür auch Shops von Telefónica übernehmen. So müssten eventuell auch nicht 300 Partnershops abgewickelt werden, wenn diese künftig unter Drillisch-Flagge firmieren können.

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