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Dienstag, Juni 28, 2022

Einsnulleins: IT-Shop ohne Produkte verdreifacht Umsatz

Der IT-Shop Einsnulleins, der auf Service-Leistungen setzt und keine Produkte auf Lager hat, verdreifacht in 2015 seinen Umsatz. Von zwei Segmenten hat sich die Firma verabschiedet.

Synaxon-Chef Frank Roebers: Umsatz mit Einsnulleins verdreifacht
Einsnulleins wartet mit einem interessanten Geschäftsmodell auf: Der IT-Shop setzt ausschließlich auf Dienstleistungen. Zu den Service-Leistungen gehört zwar auch der Produktverkauf, doch es sind keine IT-Geräte im Geschäft direkt verfügbar. Der Umsatz werde sich in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr verdreifachen, wie Synaxon-Chef Frank Roebers im Gespräch mit ChannelObserver betont. Absolute Zahlen nennt der Synaxon-Chef allerdings nicht. Roebers sieht Einsnulleins auch als eine Art «Testballon» für die Verbundgruppen unter dem Synaxon-Dach (PC-Spezialist, iTeam, Microtrend, Akcent). «Wir wollen das Geschäft der Zukunft für die Partner testen und vorwegnehmen.» Mittlerweile sind 23 Mitarbeiter in den zwei Hamburger Filialen beschäftigt. Weitere Shop-Eröffnungen seien derzeit allerdings nicht geplant. Der Firmenkunden-Bereich sei mittlerweile profitabel, das Privatkundengeschäft soll demnächst schwarze Zahlen schreiben. Die Themen Heimvernetzung und Smart Home wurden jetzt ausgelistet. «Die beiden Bereiche hatten absolut keine Breitenwirkung», so Roebers. Das stärkste Produkt im UE-Segment sei Sonos, dafür benötige der Kunde allerdings keinen Dienstleister. «Jetzt kehren wir bei Einsnulleins zum traditionellen PC-Geschäft zurück. Wir verstehen uns als Dienstleister, bei dem man auch Hardware kaufen kann», betont der Verbundgruppen-Chef.

Synaxon-Chef Frank Roebers (PC Spezialist, iTeam) vor dem einsnulleins-Ladengeschäft

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Synaxon-Chef Frank Roebers (PC Spezialist, iTeam) vor dem einsnulleins-Ladengeschäft

Viele Geschäftskunden werden bundesweit gemeinsam mit den Synaxon-Partnern betreut. Roebers spricht in diesem Zusammenhang von einem «guten Neukundengewinnungs-Kanal für die Verbundgruppen-Partner.» Lagerware soll auch künftig kein Thema sein. «Das lohnt sich nicht», konstatiert Roebers knapp. IT-Produkte könnten bestellt und nach zwei Tagen im Shop abgeholt werden. Eine große Rolle spielen Managed Services und Service-Faltrates: Die einfachste Variante ist eine Managed-Workstation für 3,99 pro Workstation und Monat. Das beinhaltet Monitoring und Software-Patchmanagment. Die Service-Flatrate für 14,99 pro Arbeitsplatz beinhaltet Telefonie- und Remote-Service, Monitoring, Vor-Ort-Service und Software-Patchmanagement. Die dritte Variante schließlich, «Managed Hardware», beinhaltet diese Punkte und bietet zusätzlich Hardware zur Miete. Alle drei Modelle sind für Firmenkunden konzipiert. Im Bereich Managed Services arbeitet Einsnulleins exklusiv mit Cloud-Distributor Acmeo zusammen.

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