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Freitag, August 19, 2022

Österreichische Elektrokette vor der Insolvenz

Der große österreichische Elektronikhändler DiTech muss ein Sanierungsverfahren anmelden. 300 Angestellte sind von einer möglichen Pleite betroffen.

DiTech-Gründer Damian Izdebski
In Österreich haben innerhalb weniger Jahre gleich mehrere grössere Elektronikhändler Insolvenz anmelden müssen. Nachdem vor rund einem Jahr die Elektrokette Niedermeyer in die Insolvenz rutschte, kämpft nun mit DiTech der nächste Elektronikhändler um sein Überleben. DiTech-Gründer Damian Izdebski wandte sich gestern in einem offenen Brief an die Öffentlichkeit. Er kündigte an, noch diese Woche ein Sanierungsverfahren beim Handelsgericht Wien anzumelden, berichtet inside-channels.ch. Details zur Insolvenz wolle man erst nach Einreichung des Sanierungsverfahrens bekanntgeben, so das Unternehmen.

„Begleitet von einem Sanierungsverwalter sowie externen Restrukturierungsspezialisten werden wir einige, vor allem kleinere Filialen schliessen und die Logistikzentrale verkleinern. Ich habe Fehler gemacht: Ich habe mich vom Erfolg des DiTech-Konzeptes und dem damit einhergehenden Wachstum blenden lassen und unterschätzt, wie wichtig es ist, dieses enorme Wachstum nachhaltig finanziell abzusichern“, so Izdebski. DiTech hat derzeit 22 Standorte und 300 Angestellte in Österreich.

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