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Freitag, Mai 20, 2022

Preise für Arbeitsspeicher steigen deutlich

Die Brandkatastrophe im Hynix-Werk im September hat große Auswirkungen auf den Speichermarkt. Die Preise für Arbeitsspeicher zogen deutlich an.

Preise für Arbeitsspeicher steigen deutlich
Im ostchinesischen Hynix-Werk musste die Produktion von Speichern lahmgelegt werden, nachdem es am 4. September zu einem verheerenden Brand kam. Die Folgen: Lieferengpässe , Reduzierungen von Lagerbeständen bei Distributoren und erhöhte Kosten für einzelne Speichermodule. In Folge kosten Arbeitsspeicher derzeit über 14 Prozent mehr als noch zu Beginn des Monats September. Untersucht wurden von guenstiger.de 211 DDR3-Module im Zeitraum vom 01. August bis zum 22. Oktober.

Während die Preisentwicklung vom 1. August bis zum 1. September noch um durchschnittlich -0,84 Prozent rückläufig war, stiegen die Kosten bis zum 22. September um durchschnittlich über 8 Prozent (8,4 Prozent). Bis zum 22. Oktober gab es eine weitere Preiserhöhung von über 6 Prozent (6,56 Prozent). Einige Modelle seien nach der Katastrophe in Ostchina um über 30 Prozent im Preis gestiegen.

Laut dieser Analyse hat sich die Situation im Oktober nur leicht entspannt. Ob sich die Preise noch vor Weihnachten auf das gewohnte Niveau zurückbewegen werden, ist unwahrscheinlich. „Wir gehen davon aus, dass bis in das Jahr 2014 mit hohen Kosten für Arbeitsspeicher zu rechnen ist. Schließlich erlebten wir auch in diesem Monat einen Preisanstieg, wenn auch nicht ganz so stark wie unmittelbar nach dem Brand“, so Artur Jagiello von guenstiger.de

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