14.8 C
Flensburg
Montag, September 27, 2021

Qualcomm will mit Broadcom direkt über den Preis verhandeln

In die Übernahmeverhandlungen zwischen Qualcomm und Broadcom kommt Bewegung: Qualcomm will nun mit Broadcom direkte Gespräche über dessen Preisvorstellungen führen.

Qualcomm will mit Broadcom direkt über den Preis verhandeln
In die Übernahmeverhandlungen zwischen dem Chipkonzern Qualcomm und dem Rivalen Broadcom kommt Bewegung: Qualcomm will nun mit Broadcom direkte Gespräche über dessen Preisvorstellungen führen. Qualcomm-Verwaltungsratschef Paul Jacobs habe Broadcom-Chef Hock Tan eingeladen, gemeinsam die Bücher zu prüfen und über den Preis zu sprechen, teilte Qualcomm am Montag in San Diego mit. In der vergangenen Woche haben sich beide Seiten bereits angenähert. Bei einem Treffen der Firmenspitzen seien Fortschritte erzielt worden etwa bei wettbewerbsrechtlichen Fragen, so Qualcomm. Knackpunkt sei aber weiterhin der Preis. Der Konzern stellte in seiner Mitteilung erneut klar, dass keines der Gebote von Broadcom bislang ausreichend war.

Beide Seiten ringen seit Monaten um eine Übernahme, die die bislang teuerste in der Tech-Branche werden könnte. Erschwert wird das Geschäft dadurch, dass Qualcomm seinerseits den Halbleiter-Spezialisten NXP schlucken will. Nachdem der Konzern für diesen vergangene Woche sein Angebot erhöht hatte, senkte Broadcom seine Offerte an die Qualcomm-Anteilseigner auf zuletzt 117 Milliarden US-Dollar oder 79 Dollar je Aktie. Als nächste Hürde steht die Hauptversammlung von Qualcomm am 6. März an, auf der Broadcom eigene Kandidaten zur Wahl in das Gremium gestellt hat. Ist Broadcom erfolgreich, könnte der Widerstand auf der Qualcomm-Seite weiter bröckeln. (dpa)

Vorheriger ArtikelMeistgelesen auf ChannelObserver
Nächster Artikel

Verwandte Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Share and Like

1,481FollowerFolgen

Neueste Artikel

Twitter-Chef Jack Dorsay

Twitter führt «Trinkgeld»-Funktion weltweit ein

Neben dem «Follow»-Button einiger Twitter-Profile wird bald ein Banknoten-Symbol auftauchen. Das heißt, dass andere Nutzer dem Betreiber ein «Trinkgeld» schicken können. Twitter schließt mit der Funktion eine Lücke, die einige auf andere Plattformen treibt.