Milliarden-Zukunftsfonds für Start-up-Finanzierung nimmt Konturen an

Der milliardenschwere Zukunftsfonds der Bundesregierung zur Förderung der deutschen Gründerszene nimmt Konturen an.

Der milliardenschwere Zukunftsfonds der Bundesregierung zur Förderung der deutschen Gründerszene nimmt Konturen an. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) beauftragten am Mittwoch die staatliche Förderbank KfW mit der Umsetzung und Verwaltung des schon seit längerem angekündigten Zukunftsfonds, wie beide Ministerien mitteilten. Profitieren sollen vor allem Start-ups in der Wachstumsphase mit einem hohen Kapitalbedarf. Der erste Teil des Finanzierungspakets soll Mitte April starten. Allein der Bund nehme für den Fonds zehn Milliarden Euro in die Hand, sagte Altmaier. «Gemeinsam mit weiteren privaten und öffentlichen Partnern werden wir damit mindestens 30 Milliarden Euro an Wagniskapital für Start-ups in Deutschland mobilisieren.»

Scholz betonte, dass Deutschland bei Innovation und Investitionen eine Spitzenposition übernehme. «Mit dem heute gesteckten Rahmen für den Zukunftsfonds haben wir die Grundlage dafür geschaffen, den deutschen Wagniskapitalmarkt zu stärken und mit ihm eine immer wichtiger werdende Säule unseres Wohlstands.» Im Rahmen des Zukunftsfonds sollen verschiedene Instrumente zur Förderung von Zukunftstechnologien gebündelt werden. Ein Problem für viele Start-ups in Deutschland ist im Vergleich zu anderen Ländern wie den USA bislang vor allem oft mangelndes Wagniskapital. Zu Zukunftstechnologien gehören etwa Künstliche Intelligenz, Medizintechnik, aber auch die Entwicklung von Flugtaxis oder Drohnen. (dpa)

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