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Mittwoch, September 28, 2022

Clevertouch: «Händler sollten auf den Education-Markt setzen»

Der britische AV-Distributor Sahara will seine Marke für Touch-Displays, Clevertouch, stärker in der DACH-Region bekannt machen. Ein lohnender Markt für den Handel, so Wilfried Tollet.

Wilfried Tollet
Sahara PLC war ursprünglich ein reiner AV-Distributor in UK, hat aber mit Clevertouch vor einigen Jahren mit einem Touch-Display ein Eigenprodukt auf den Markt gebracht. Wilfried Tollet, der seit 25 Jahren in der IT- und AV-Distribution unterwegs ist, soll sich um das Geschäft mit der Eigenmarke kümmern und Aufbauarbeit in der DACH-Region und speziell in Deutschland leisten. In jedem Land gibt es einen Distributor, der das Geschäft mit den Resellern steuert. In Deutschland ist Kindermann dabei, in der Schweiz die Firma Bischof und in Österreich der Grossist Klausner. «Der Hauptmarkt für uns ist eindeutig der Education-Bereich», so Tollet im Gespräch mit ChannelObserver. Daneben spiele noch das Geschäft mit Unternehmen eine wichtige Rolle. Die Geräte von Clevertouch werde selbst für die jeweiligen Märkte entwickelt. «Ein Touch-Display ist kein normales Hardware-Produkt, das von der Stange verkauft wird, sondern wird in der Regel um weitere Lösungen ergänzt», weiss Tollet.

Händler können über ein Partnerprogramm Fokus-Partner von Clevertouch werden. Partner erhalten dann kostenlos ein 65-Zoll-Display zur Verfügung gestellt, erhalten entsprechende Marketing-Materialen und ein besseres Pricing für die Produkte. Bis zum Ende des Jahres sollen 50 Fokus-Partner in Deutschland dabei sein, derzeit sind schon 40 Partner zertifiziert. «Wir erwarten im Education-Bereich ein sehr hohes Investitionsvolumen von der Bundesregierung in den nächsten Jahren», so Tollet. Die Anzahl der Anbieter für Touch-Displays habe sich innerhalb eines Jahres verdoppelt. «In dem Markt kann man künftig sehr viel Geld verdienen», prognostiziert der AV-Spezialist. Der Markt für großformatige Touch-Lösungen soll deutlich wachsen: In Deutschland sollen in diesem Jahr insgesamt 18.000 Touch-Displays von allen Herstellern zusammen verkauft werden, im nächsten Jahr sollen es schon 32.000 sein. Im Jahr 2021 erwartet der Spezialist dann einen Absatz von 65.000 Displays. 

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