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Dienstag, Oktober 4, 2022

Insolvente Jet Computer: „Es kann weiter bestellt werden“

Beim insolventen Distributor Jet Computer kann nach wie vor bestellt werden, die Ware werde ausgeliefert. ChannelObserver sprach mit dem Insolvenzverwalter, wie es bei dem Grossisten weitergehen soll.

Distribution
Jet Computer musste beim Amtsgericht Hannover einen Insolvenzantrag stellen. Das Amtsgericht hatte einen Gläubigerausschuss bestellt und Rechtsanwalt Dr. Rainer Eckert  zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Das 1996 gegründete Unternehmen arbeite derzeit „im gesetzlichen Rahmen alle Möglichkeiten aus, um gestärkt aus dem vorläufigen Insolvenzverfahren hervorzugehen“, so eine Unternehmensmitteilung. Es würden derzeit verschiedene Investoren im In- und Ausland kontaktiert, um die Möglichkeiten strategischer Partnerschaften zu eruieren (ChannelObserver berichtete).

Noch kann der Insolvenzverwalter nicht sagen, was die Ursachen für die Insolvenz gewesen waren: „Wir verschaffen uns gerade einen Überblick. Unsere erste Aufgabe war es, den Geschäftsbetrieb aufrecht zu halten. Das haben wir geschafft“, betont Rechtsanwalt Florian Harig von der beauftragten Kanzlei gegenüber ChannelObserver. Das Unternehmen solle möglichst am Standort Laatzen erhalten bleiben. Alle 42 Mitarbeiter seien noch bei dem Grossisten beschäftigt. 

„Es kann nach wie vor bei Jet Computer bestellt werden. Die Ware wird ausgeliefert“, so Rechtsanwalt Harig. In einem zweiten Schritt werde der Insolvenzverwalter prüfen, welche Investoren Jet Computer helfen könnten. 

Für Spezial-Distributoren für Gaming, Peripherie und Kühler scheinen harte Zeiten anzubrechen. Im November 2012 musste bereits Distributor PNL-tec einen Insolvenzantrag stellen (ChannelObserver berichtete).

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