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Freitag, Oktober 7, 2022

Microsoft greift mit Azure Amazon an

Mit der neuen Version von Windows Azure bietet Microsoft nach Platform- jetzt auch Infrastructure-as-a-Service an. Ein Angriff auf Amazon Web Services (AWS).

„Das neue Windows Azure Release kombiniert Platform as a Service mit Infrastructure as a Service“, Microsoft-Manager Kai Göttmann
Die neuen Windows Azure Infrastruktur-Services seien für Start-ups und mittelständische oder Großunternehmen gleichermaßen interessant: Anwender könnten wahlweise ihre komplette IT-Infrastruktur in die Cloud auslagern oder Cloud-basierte Angebote mit der unternehmenseigenen IT verbinden, so Microsoft zum Start des neuen Azure in einer Mitteilung. 

„Das neue Windows Azure Release kombiniert nun Platform as a Service mit Infrastructure as a Service und unterscheidet sich damit deutlich von dem Angebot der Wettbewerber. Mit dem neuen Windows Azure Release unterstützen wir unsere Kunden bei der Realisierung flexibler Cloud-Szenarien, um somit Unternehmensanforderungen optimal adressieren zu können“, so Kai Göttmann, Direktor Geschäftsbereich Server, Tools & Cloud Business bei Microsoft Deutschland.

Allerdings unterscheidet sich die Kombination von Platform- und Infrastructure-as-a-Service nicht vom Angebot der Wettbewerber, sondern ist ein Angriff auf den etablierten Dienst von Amazon Web Services (AWS). Vor drei Jahren startete Microsoft sein Cloud-Angebot als reinen Platform-as-a-Service. Viele Unternehmen entschieden sich daher lieber für AWS, wo sie ihre Infrastruktur aufsetzen und abrechnen konnten. Microsoft passt auch seine Preisstruktur an die des Konkurrenten Amazon an. Die Preise sollen jetzt mit Amazon Web Services konkurrenzfähig sein. Das bedeutet Rabatte zwischen 21 und 33 Prozent. 

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