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Freitag, Dezember 3, 2021

IBM hat mit Umsatzrückgängen zu kämpfen

IBM hat mit Umsatzrückgängen in den meisten seiner Geschäftsbereiche zu kämpfen. Neue Segmente wachsen nicht schnell genug, um die Rückgänge im bisherigen Geschäft auszugleichen.

Der Computerkonzern IBM hat mit Umsatzrückgängen in den meisten seiner Geschäftsbereiche zu kämpfen. Im vergangenen Quartal sackten die Erlöse im Jahresvergleich um rund zwölf Prozent auf 19,6 Milliarden Dollar ab. Besonders deutlich war der Rückgang im Hardware-Geschäft mit mehr als 22 Prozent. Bei den zukunftsträchtigen Cloud-Diensten gab es dagegen ein Plus von 60 Prozent. Das stützte den Gewinn, der um 2,4 Prozent auf 2,33 Milliarden Dollar sank, wie IBM nach US-Börsenschluss am Montag mitteilte. Das Ergebnis übertraf die Markterwartungen. Die Aktie ging auf eine Achterbahnfahrt: Zunächst legte sie nachbörslich um mehr als zwei Prozent zu, dann fiel sie ins Minus, bevor sie wieder leichte Zuwächse verzeichnete. Im größten Bereich Technologie-Services gab es ein Umsatzminus von knapp elf Prozent auf 7,89 Milliarden Dollar. Der Vorsteuergewinn fiel um über 18 Prozent auf 994 Millionen Dollar. Ähnlich sah es bei Dienstleistungen für Unternehmen aus: 13 Prozent Umsatzrückgang auf 4,32 Milliarden Dollar und über ein Fünftel weniger Vorsteuergewinn.

Das Software-Geschäft erwies sich immerhin erneut als besonders lukrativ. Der Umsatz schrumpfte zwar um gut acht Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar – aber mit einem leicht gesunkenen Ergebnis von knapp 1,94 Milliarden Dollar fuhr die Sparte fast die Hälfte des operativen Gewinns ein. IBM ist in einem großen Wandel hin zu Cloud-Diensten, bei denen Software und Daten direkt aus dem Netz bereitgestellt werden, sowie der Datenauswertung unter anderem mit Hilfe von Technologie des Supercomputers Watson. Allerdings wachsen diese neuen Bereiche nicht schnell genug, um die Rückgänge im bisherigen Geschäft auszugleichen. IBM trennte sich auch von einigen Sparten im Server- und Halbleiter-Geschäft. IBM hatte bereits vor einer schwachen Umsatzentwicklung gewarnt. (dpa)

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