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Samstag, November 26, 2022

Amazon testet Kaufschalter für Nachbestellungen

Es sieht auf den ersten Blick wie ein Aprilscherz aus, soll aber keiner sein: Amazon experimentiert mit Klingel-Knöpfen zum Nachbestellen von Artikeln, die man im Haushalt verteilen kann.

Wenn Amazon zweimal klingelt…
Es sieht auf den ersten Blick wie ein Aprilscherz aus, soll laut Amazon aber keiner sein: Der weltgrößte Online-Händler experimentiert mit Knöpfen zum Nachbestellen von Artikeln, die man im Haushalt verteilen kann. An dem Test in den USA nehmen 18 Markenhersteller teil. Die vernetzten Geräte sind etwa so groß wie Klingel-Knöpfe an der Haustür. Die Idee ist, dass man sie mit Aufklebern für die Artikel versieht, die man dann per Knopfdruck nachbestellt. So kann man zum Beispiel an der Waschmaschine einen Knopf für Waschmittel anbringen, im Bad Knöpfe für Rasierklingen oder Cremes und in der Küche könnten Knöpfe für Nudeln oder Wasserflaschen kleben. Der so genannte «Dash-Button» ist praktisch ein Kaufschalter, der sich über wiederverwendbaren Kleber an Kühlschrank, Waschmaschine und Co. befestigen lässt. Die Bestellung erfolgt dann per Knopfdruck. Zuvor müssen Nutzer noch den Button über ihre Amazon App auf dem Smartphone einrichten, mit ihrem Kundenkonto verbinden und die Produkte für die automatische Bestellung auswählen.

«Manche Leute werden denken, dass Knöpfe eine dumme Idee sind», räumte eine Amazon Sprecherin im «Wall Street Journal» ein. Und Amazon glaube auch nicht, dass es Haushalte voller solcher Knöpfe geben werde. Aber für häufig bestellte Artikel könne das sinnvoll sein. Die Geräte sollen über das WLAN mit dem Internet verbunden werden, die eingebaute Batterie soll mehrere Jahre lang halten. (mit Material der dpa)

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