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Montag, August 15, 2022

Online-Händler Getgoods ist zahlungsunfähig

Beim Etailer Getgoods sind die Investorengespräche gescheitert. Die Eröffnung von Insolvenzverfahren soll kurzfristig beantragt werden.

Getgoods-Chef Markus Rockstädt-Mies
Gestern kursierten bereits Spekulationen über eine bevorstehende Insolvenz des Etailer Getgoods (unter anderem Home of Hardware, Getgoods, Handyshop). Der Aktienkurs des Online-Händlers fiel im Tagesverlauf ins Bodenlose. Heute erklärt Getgoods, dass die Rettungsversuche zur Abwendung der Insolvenz gescheitert seien. Die Eröffnung von Insolvenzverfahren für die getgoods.de Vertriebs GmbH sowie die getgoods.de AG soll „kurzfristig“ beantragt werden. Die geführten Investorengespräche hätten zu keinem positiven Ergebnis gebracht werden können. Im Rahmen des Insolvenzverfahrens würden die Gespräche fortgeführt. Die Aktionäre sollen entsprechend informiert werden. Der Geschäftsbetrieb soll aufrechterhalten werden, so das Unternehmen. Für die übrigen Gesellschaften des Konzerns werde die Situation noch abschließend geprüft. Zur getgoods.de Vertriebs GmbH gehört auch der Online-Versender Home of Hardware (HoH).

Der Online-Händler Getgoods steigerte den Konzernumsatz in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres um 27 Prozent auf 220 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 173,4 Millionen gewesen. Zum Ergebnis machte der Konzern allerdings keine Angaben.

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