24.7 C
Flensburg
Freitag, August 19, 2022

T-Systems kappt interne Umsatzprognosen für 2017

Die Telekom-Geschäftskundensparte T-Systems hat ihre internen Umsatzziele für das laufende Jahr reduziert, nachdem die Erlöse im vergangenen Jahr unter den Erwartungen blieben.

T-Systems-Chef Reinhard Clemens
Die Telekom-Geschäftskundensparte T-Systems hat ihre internen Umsatzziele für das laufende Jahr reduziert, nachdem die Erlöse im vergangenen Jahr unter den Erwartungen blieben. Das klassische Geschäft schrumpfe derzeit schneller als der Zuwächse in neuen Bereichen wie die Cloud dies ausgleiche, räumte T-Systems-Chef Reinhard Clemens am Donnerstag ein. Zuvor hatte die «Wirtschaftswoche» vorab unter Berufung auf einen Beitrag im Telekom-Intranet von der Absenkung der Umsatzprognose berichtet. Das klassische Outsourcing-Geschäft werde weiter abschmelzen, «denn viele dieser Sachen wandern in die Cloud», sagte Clemens der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Da ist uns auch bewusst, dass es ambitioniert ist, dass wir den Umsatz halten wollen in diesem Geschäft.» Konkrete Zahlen soll es erst zur Bilanzvorlage am 2. März geben.

Zugleich gab T-Systems am Donnerstag die Verlängerung eines milliardenschweren IT-Deals mit Shell bis 2022 bekannt. Die Telekom stellt dem Mineralölkonzern unter anderem Cloud-Dienste. «Die Bewegung Richtung Cloud nimmt zu», hier verbuche auch T-Systems gutes Wachstum, betonte Clemens. «Aber es ist natürlich umsatzmäßig wesentlich kleiner als das klassische Geschäft.» Zugleich sehe sich die Deutsche Telekom für den Wandel gut aufgestellt. «Die politische Großwetterlage hilft uns gerade in den neuen Bereichen.» Die Telekom will unter anderem mit der Datenspeicherung in Deutschland nach deutschen und europäischen Datenschutz-Standards punkten. (dpa)

Verwandte Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Share and Like

1,529FollowerFolgen

Neueste Artikel