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Mittwoch, September 28, 2022

Computacenter stagniert in Deutschland

Der Umsatz von Computacenter in Deutschland ging im ersten Halbjahr leicht zurück. Das Systemhaus will jetzt das Service-Geschäft ausbauen.

„Wir sind noch nicht da, wo wir hin wollen“, Reiner Louis, Computacenter
Während IT-Systemhäuser wie Bechtle oder Cancom derzeit von einer guten Auftragslage profitieren, tritt Computacenter in Deutschland auf der Stelle: Im ersten Halbjahr ging hier zu Lande das Produktgeschäft um zwei Prozent zurück. Das Service-Geschäft reduzierte sich um ein Prozent. Das führt dazu, dass der Gesamtumsatz um ein Prozent schlechter ausfallen wird. „In den vergangenen Monaten haben wir in Deutschland einiges erreicht, auch wenn wir noch nicht da sind, wo wir hin wollen“, so Reiner Louis, Sprecher der Geschäftsführung bei Computacenter in Deutschland. 

Der Manager war zuvor Vertriebsvorstand beim Systemhaus und tritt jetzt die Nachfolge von Oliver Tuszik an, der zu Cisco wechselte. „Nur noch wenige Service-Verträge stellen uns vor Herausforderungen und unabhängig von diesen entwickeln sich das Geschäft und die Margen eindeutig positiv. Entsprechend fokussieren wir uns wieder stärker auf den Gewinn neuer Service-Verträge. Diese können wir durch die Zusammenfassung unserer europäischen Erbringungsstrukturen und die Implementierung neuer gruppenweiter Service-Prozesse jetzt noch besser umsetzen“, so Louis weiter. Der Manager spielt auf einige Kundenverträge an, bei denen der Leistungsumfang nicht deutlich genug definiert wurde. Das große Wachstum bei langfristigen Serviceverträgen hatte Computacenter bereits im Geschäftsjahr 2012 vor einige Herausforderungen gestellt: So waren „Strukturen und Prozesse aufgrund der großen Zahl neuer Servicekunden unter Druck geraten“, wie der Konzern damals mitteilte. 

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