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Donnerstag, März 4, 2021

Nach der Insolvenz
Der Computerhändler K&M Elektronik hat am 22. Oktober beim Amtsgericht Stuttgart einen Insolvenzantrag gestellt. Das Handelsunternehmen mit Hauptsitz im baden-württembergischen Magstadt betreibt 33 Filialen in zehn Bundesländern und einen Internet-Versandhandel. 

Jetzt gibt es Hoffnung, dass zumindest ein Teil der Filialen gerettet werden kann: „Wir befinden uns kurz vor dem Vertragsabschluss mit einem Investor“, betont Insolvenzverwalter Volker Viniol im Gespräch mit ChannelObserver. Die Übernahme werde noch vor Weihnachten stattfinden. „Wie viele Filialen übernommen werden, hängt von dem Investor ab, der zum Zug kommt“, so Viniol. Bereits vor der Insolvenz seien einige Geschäfte unrentabel gewesen. In diesen Fällen müsse mit einer Schließung gerechnet werden. Das Label „K&M Elektronik“ werde weitergeführt werden. Alle Investoren, die noch im Rennen sind, kämen aus der IT-Branche. Reine Finanzinvestoren seien nicht mehr dabei. 

Derzeit seien noch 95 Prozent der Angestellten von K&M unter Vertrag. Der Geschäftsbetrieb aller Filialen laufe weiter und die Online-Bestellungen würden abgewickelt werden. K&M geriet im Juni vergangenen Jahres in die Schlagzeilen, als Hacker die Kundendatenbank von K&M opierten und in Folge Phishing-Mails an die Kunden verschickten. Zwei Monate später wurde bekannt, dass der Shop zahlreiche Sicherheitsmängel aufweist. 

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