4.7 C
Flensburg
Donnerstag, Dezember 1, 2022
Advertisement

Rechnungshof: EU-Einrichtungen nicht gut gegen IT-Angriffe geschützt

EU-Einrichtungen sind nach Ansicht des EU-Rechnungshofs nicht ausreichend gegen Cyberangriffe gewappnet.

EU-Einrichtungen sind nach Ansicht des EU-Rechnungshofs nicht ausreichend gegen Cyberangriffe gewappnet. «Da die EU-Institutionen eng miteinander verflochten sind, können Schwachstellen bei einer von ihnen zu Sicherheitsbedrohungen auch für andere führen», teilten die Prüfer am Dienstag mit. Sie empfehlen, dass verbindliche Vorschriften zur Cybersicherheit eingeführt und mehr Geld zum Schutz vor entsprechenden Angriffen bereitgestellt wird.

«Zwischen 2018 und 2021 hat sich die Zahl der schweren Cybersicherheitsvorfälle in den EU-Einrichtungen mehr als verzehnfacht», heißt es in einer Mitteilung. Weil mehr Arbeit im Homeoffice erledigt würde, hätten Hacker zudem potenziell eine größere Angriffsfläche. Es könnte Wochen oder sogar Monate dauern, einen größeren Vorfall zu untersuchen und die Schäden zu beheben. Als Beispiel wird ein Angriff auf die Europäische Arzneimittel-Behörde (EMA) genannt.

Im Dezember 2020 hatten Unbekannte illegal Dokumente über den Corona-Impfstoff der Mainzer Firma Biontech und des US-Pharmariesen Pfizer erbeutet. Als Schwachstelle erwies sich damaligen Angaben zufolge das IT-System der EMA. (dpa)

Verwandte Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments
Advertisement

Share and Like

1,529FollowerFolgen

Neueste Artikel

Studie: Westeuropa holt bei 5G-Mobilfunk rasant auf

Bei der Einführung der fünften Mobilfunkgeneration (5G) ging es zunächst in Nordamerika und China flott voran. Doch inzwischen kaufen auch in Westeuropa immer mehr Menschen 5G-taugliche Smartphones und buchen die dazugehörigen 5G-Mobilfunkverträge.