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Donnerstag, Oktober 6, 2022

Rechner weg, Daten weg

Vier von zehn Deutschen haben keine Sicherungskopie ihrer Daten. Beim Diebstahl ihres Rechners oder einer Infektion mit Ransomware verlieren sie unter Umständen wertvolle und unersetzliche Dateien.

Rechner weg, Daten weg
38 Prozent der rund 1.000 Befragten Deutschen verfügen über keine Sicherungskopie der Daten, die sich auf ihrem PC oder Laptop befinden. Wenn der Computer Schaden nimmt, gestohlen oder mit Ransomware infiziert wird, riskieren sie den Verlust von Fotos, persönlichen Dokumenten, Login-Informationen oder Musikdateien und Videos, so Hersteller Norman. Vor allem die weiblichen Befragten vernachlässigen die Erstellung von Backups: So haben nur 55 Prozent der Frauen eine Sicherungskopie gegenüber 69 Prozent der Männer. Zudem ist die Zahl der Frauen, die nicht wissen, ob es eine Kopie ihrer Daten gibt, mehr als doppelt so hoch (22 Prozent) wie die der Männer (10 Prozent). Auch die Altersgruppe der über Fünfzigjährigen tut sich mit dem Backup schwer. Sie haben seltener als der Durchschnitt der Befragten eine Sicherungskopie und wissen weniger häufig, ob überhaupt eine vorhanden ist. 

Zwar plant die Hälfte der Befragten (48 Prozent), innerhalb der kommenden sechs Monate eine Sicherungskopie zu erstellen. Ein Drittel (34 Prozent) will sich bis zu einem Jahr Zeit lassen oder kann keinen konkreten zeitlichen Rahmen dafür angeben. Bei langen Abständen zwischen den Backup-Vorgängen muss im Ernstfall jedoch immer noch mit Teilverlusten gerechnet werden. Neben einem Diebstahl des Rechners oder einem Schaden an der Festplatte stellt derzeit Ransomware, mit der Cyberkriminelle die Daten auf dem Rechner verschlüsseln und Lösegeld für eine Entschlüsselung erpressen, eine erhebliche Bedrohung dar. Eine Bereinigung des Rechners ist in der Regel nur unter Verlust der Daten zu haben. 

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