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Donnerstag, Februar 5, 2026

Gartner: 3D-Drucker für Consumer benötigen noch Zeit

Laut dem Marktforschungsinstitut Gartner dauert es noch einige Jahre, bis sich 3D-Drucker im Consumer-Bereich durchsetzen werden. Im B2B-Bereich schreite die Entwicklung schneller voran.

Laut einer aktuellen Prognose des IT-Research- und Beratungsunternehmens Gartner entwickeln sich 3D-Drucker zwar schnell weiter, bei vielen Technologien in dem Bereich dauert es jedoch noch fünf bis zehn Jahre, bis sie im Mainstream ankommen würden. Eine breite Marktdurchdringung bei Consumer-3D-Druckern dauere noch bis zu zehn Jahre. Der Nutzen für Wirtschaft und Medizin werde kurzfristig größer sein als der für die Endverbraucher. Derzeit würden rund 40 Hersteller 3D-Drucker für den B2B-Bereich anbieten. Mehr als 200 Start-ups weltweit würden entsprechende Geräte für den Consumer-Markt entwickeln und vertreiben. Die Preise beginnen bereits bei einigen hundert Dollar. „Aber bereits dieser Preispunkt ist für Privatkunden zu hoch. Und das ungeachtet des allgemeinen Interesses und der breiten Berichterstattung in den Medien“, so Gartner-Analyst Pete Basiliere.

Der Consumer-Markt für 3D-Drucker unterscheide sich fundamental von dem Business-Segment, so Gartner weiter. Im B2B-Segment würde die Entwicklung schneller voranschreiten. Auch würde es sich beim 3D-Druck nicht um eine Technologie, sondern um sieben verschiedene handeln. Die Technik bilde ein komplexes Ecosystem auf Hardware, Software und dem zu verarbeitenden Material. „Die Lösung ist somit natürlich wesentlich komplexer als bei einem konventionellen Papier-Drucker“, betont Basiliere. In bestimmten Segmenten, beispielsweise bei der Erstellung von Prototypen, würde sich der 3D-Druck wesentlich schneller durchsetzen. Im Zeitraum von „zwei bis fünf Jahren“ sei mit dem Einsatz in bestimmten medizinischen Bereichen, beispielsweise Prothesen und Implantate, zu rechnen. 

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