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Donnerstag, Juni 30, 2022

Die klarsten Bilder des Universums

Das WorldWide Telescope bündelt als digitalisierte Bilderdatenbank die Aufnahmen des Hubble Space Teleskops. Es gibt die größten und klarsten Bilder des Universums zu bestaunen.

Das WorldWide Telescope wurde erstmals 2008 auf der TED-Konferenz in Kalifornien vorgestellt und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Es handelt sich um eine digitalisierte Bilderdatenbank, die Aufnahmen des Hubble Space Teleskops und etwa zehn erdgebundenen Teleskopen bündelt und diese entweder als Karte, als 3D-Universum oder als geowissenschaftliche Grafik abbildet. Die Technologie wird von Microsoft Research kostenlos für Astronomie und Bildungsgemeinschaften zur Verfügung gestellt und bietet sowohl Laien als auch Physikern die größten und klarsten Bilder des Universums.

Die Nutzer können in den Abbildungen des Weltraums schwenken und, soweit es die Daten ermöglichen, in allen Bereichen zoomen. Die Informationen und Geschichten der Gestirne gibt es in verschiedenen Wellenlängen des Lichts und in qualitativ wertvollen Aufnahmen zu sehen. Basierend auf Microsofts „Visual Experience Motor Technologien“ läuft das Programm entweder mit Windows oder mit einem Web-Client auf Basis von Silverlight und unterteilt sich dabei in fünf Hauptmodi: Himmel, Erde, Planeten, Panoramen und Solar Systeme. Die 24-Bit-RGB-Terapixel-Benutzeroberfläche soll den Zuschauern auch die größten und klarsten Bilder des Nachthimmels bieten, die jemals produziert wurden. Mit Hilfe interaktiver Bilder und einem neuen NASA-Datenset können Nutzer mittlerweile auch den Planeten Mars, mit einer sogenannten True-Color-Karte und einem 3-D-Rendering der Oberfläche des Planeten, mit Video-Touren virtuell erkunden. Hier finden Sie weitere Informationen zum WorldWide Telescope und die zugehörige Software zum Download.

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