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Mittwoch, Dezember 7, 2022
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PC-Markt geht deutlicher als erwartet zurück

Der PC-Markt in Westeuropa ging im dritten Quartal deutlicher als erwartet zurück. In Deutschland schaffte ein Hersteller ein Comeback in die Top-Fünf.

Laut dem IT-Research-und Beratungsunternehmens Gartner wurden im dritten Quartal 2013 in Westeuropa 11,9 Millionen PCs verkauft. Dies entspricht einem Rückgang von 12,8 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dabei haben sämtliche Segmente nachgegeben: Notebooks und PCs gingen um um 14,5 beziehungsweise 9,8 Prozent zurück. Der Commercial-Markt gab um 8,3 Prozent nach. Das Consumer-Segment ging mit 17,1 Prozent noch wesentlich deutlicher zurück. Gartner-Analysten zufolge waren die Rückgänge im dritten Quartal „deutlicher als erwartet.“ 

In Deutschland wurden im dritten Quartal 2,3 Millionen PCs vermarktet. Das entspricht einem Rückgang von 14,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Notebooks verloren 18 Prozent, Desktops 10 Prozent. Der Consumer-Markt gab um 21 Prozent nach. Das Commercial-Segment verlor „nur“ 8 Prozent. Lenovo behauptet auf dem deutschen Markt mit einem Anteil von 17,3 Prozent die Spitzenposition. Laut Gartner konnte der Hersteller im Commercial-Segment zulegen. Auf den Plätzen folgen HP (13,3 Prozent) und Acer (12 Prozent). Acer verlor mit 30,1 Prozent wieder deutlich, shifted aber derzeit sein Produktportfolio in Richtung Hybrid-Geräte um. Asus verliert seinen Rang in den Top-Fünf. An die vierte Stelle rückt Fujitsu (9,4 Prozent). Das Unternehmen konnte als einziger Anbieter im Jahresvergleich zulegen. Die Abverkäufe von Dell seien wegen guter Verkäufe im Consumer-Segment stabil geblieben. Somit rangiert der Hersteller mit einem Marktanteil von 8,9 Prozent auf dem fünften Platz.

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