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Dienstag, Dezember 6, 2022
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Net App präsentiert dem Channel fünf Wachstumsfelder

Der Storage-Spezialist stellte seinen Partnern seine künftigen fünf Wachstumsfelder vor. Vor dem Marktstart ist zudem die „Enterprise Dropbox“, mit der Service Provider eigene Cloud-Services starten können.

Dieter Schmitt, Channel-Chef von Net App, gibt auf der Partnerkonferenz einen Überblick über die Partnerprogramme
Der Wandel im Storage Markt ist enorm: Jahrelang wurde über verschiedene Architekturkonzepte wie NAS, DAS oder SAN diskutiert. „Nicht mehr die Infrastruktur steht im Mittelpunkt, sondern die Daten und die Optimierung der Geschäftsprozesse“, betont Net App-Geschäftsführer Alexander Wallner anläßlich der Partnerkonferenz des Herstellers im alten Bundestag in Bonn. 

Die anwesenden Partner schwor Wallner auf die fünf Wachstumsfelder des Unternehmens ein: Private Cloud, SAP („Hana“), Backup-Infrastruktur, Big Data und Professional Service.

„80 Prozent aller SAP-Infrastrukturen werden demnächst ausgetauscht“, skizziert Wallner die Geschäftschancen für Net App-Partner. „Überlegen Sie sich bitte, in welchen dieser Bereiche sie investieren wollen“, fordert der Manager die Partner auf. 

Noch in der Pilotphase befindet sich ein neues Schlüsselprodukt von Net App: Die „Enterprise Dropbox“, so der Arbeitstitel, ist eine Cloud-Lösung für Service Provider. Gemeinsam mit Software-Herstellern und Integrationspartner ist „File Sync and Share“, so der offizielle Titel, eine Möglichkeit, mit der Provider zeitnah einen geprüften Cloud-Dienst anbieten können. Für das Produkt beginnt in den nächsten Wochen die Vertriebs- und Marketingkampagne. 

„Enterprise Box ist natürlich auch ein interessantes Produkt für die Partner“, betont Dieter Schmitt, Channel-Chef von Net App, im Gespräch mit ChannelObserver. Nicht nur für die Service Provider, wie Schmitt ausführt: „Bislang haben wir zwei Partnerprogramme. Eines für Reseller und eines für Service Provider. Diese Bereiche überschneiden sich immer mehr. Vielleicht werden wir die Programme zusammenlegen“, kündigt Schmitt gegenüber ChannelObserver an.

Schmitt betonte in seiner Keynote, dass Net App eine klassische „Channel-Company“ ist: So werden die Geschäfte in Deutschland zu 86 Prozent über Partner abgewickelt. Dabei reiche die Bandbreite von großen internationalen Systemhäusern, Servive Providern und Distributoren bis zu kleineren, regionalen Systemhäusern. 77 Prozent der Händler wollen im nächsten Jahr mehr in das Net App-Geschäft investieren, wie eine Befragung des Herstellers ergab. Allerdings wünschen sich die Partner Verbesserungen in den Bereichen Lead-Generierung, Marketing und Ausbildung. 

„Wir haben keinen Bedarf, die Anzahl unserer Partner drastisch zu erhöhen. Wir wolle eine Überdistribution vermeiden“, so Schmitt. Derzeit gibt es 277 Silver-, 64 Gold-, 19 Platinum und neun Star-Partner. Neue Systemhäuser sucht der Hersteller allerdings noch für bestimmte Regionen oder Bereiche wie beispielsweise „Big Data“.  

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