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Donnerstag, Dezember 1, 2022
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Microsoft plant eigene Retail-Stores in Europa

Der Software-Konzern will in Europa eigene Shops eröffnen. In den USA gibt es bereits 30 größere Retail-Stores, die mittlerweile gut etabliert seien.

Nach dem Erfolg der Apple Stores erwägt Konkurrent Microsoft laut einem Bericht der Financial Times die Ausweitung seiner Läden nach Europa. Der Software-Konzern habe bereits mit Immobilien-Besitzern in Großbritannien gesprochen. Im kommenden Jahr sei die Eröffnung mehrerer Geschäfte geplant. Zuvor solle allerdings die Entwicklung der amerikanischen Microsoft-Läden auf den Prüfstand gestellt werden, hieß es unter Berufung auf eine informierte Person.

Microsoft betreibt in den USA 30 „Retail Stores“. Vor wenigen Tagen eröffnete die erste internationale Filiale in Toronto. Seinen ersten Store eröffnete Microsoft im Jahr 2009. Dazu kommen so genannte „Holiday Stores“ in 34 Städten mit einem kleineren Produktangebot. Jeder Shop wird mit einer großen Show eröffnet. Es treten populäre Bands wie beispielsweise Kelly Clarkson oder Maroon 5 auf. 

Laut Microsoft haben sich die eigenen Filialen in den USA gut etabliert. Es sei wichtig, in einen engen direkten Kontakt mit den Konsumenten zu treten. „Es ist entscheidend für uns, dass alle Microsoft-Angebote an einem Ort gebündelt sind“, betont Microsoft-Manager Jonathan Adashek. 

Microsoft scheint bei Consumer-Produkten somit stärker auf den Direktvertrieb zu setzen. Der Tablet-PC „Surface“ war, zum Ärger einiger Fachhändler, nur direkt über den Online-Store zu beziehen. Während der Channel mit dem Direktvertrieb verärgert wird, geht Microsoft mit eigener Hardware in Konfrontation zu den PC-Herstellern, mit denen der Konzern eine jahrelange Partnerschaft verbindet. Microsoft scheint sich somit neu aufzustellen und dem Vorbild Apple nacheifern zu wollen.

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