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Dienstag, August 16, 2022

Michael Dell: «Die Menschen sind zu ängstlich»

Für Michael Dell gehört Mut zum Scheitern zum Unternehmertum dazu. Viele Menschen seien zu ängstlich und würden nur einen geringen Teil ihrer Fähigkeiten nutzen, so der Firmengründer.

Für Michael Dell, Gründer des PC-Herstellers Dell, gehört Mut zum Scheitern zum Unternehmertum dazu. «Eine interessante Beobachtung, die ich gemacht habe, ist, dass die Menschen ängstlicher sind, als sie sein müssten», sagte der 51-jährige Amerikaner am Montag in Berlin. Viele Menschen nutzten nur einen geringen Teil ihrer Fähigkeiten. Der Rest ihres Potenzials bleibe ungenutzt, weil sie ängstlich seien. «Aber Scheitern geht mit Risiko und Innovation einher.» Wer Innovation wolle, müsse Risiken eingehen. Und: «Wenn alles erfolgreich verläuft, lernst Du nichts.»

Dell rief dazu auf, sich mutig dem digitalen Wandel und neuen Herausforderungen zu stellen:  «Die Zukunft wartet nicht darauf, ob Du bereit bist.» Er sei optimistisch, was etwa die künstliche Intelligenz betreffe. Jede Neuerung habe neue Arbeit geschaffen und alte Arbeit zerstört. Das sei schon bei der Erfindung des Rads so gewesen. Der Texaner Dell hatte sein Unternehmen im Alter von 19 Jahren mit einem Startkapital von 1000 Dollar gegründet und zu einem weltweit aktiven Computer-Konzern ausgebaut. Aktuell ist Dell die Nummer drei im PC-Markt nach Lenovo und HP. In der bis dato größten Übernahme der Technologie-Industrie schluckte Dell den Speicher Spezialisten EMC 2015 für rund 67 Milliarden Dollar. Auf der «Forbes»-Liste der reichsten Menschen stand Michael Dell 2016 auf Platz 35. (dpa)

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