0.5 C
Flensburg
Freitag, Februar 6, 2026

Intel plant Börsengang für Fahrassistenz-Tochter

Der Halbleiter-Hersteller Intel will seine israelische Fahrassistenz-Tochter Mobileye an die Börse bringen.

Der Halbleiter-Hersteller Intel will seine israelische Fahrassistenz-Tochter Mobileye an die Börse bringen. Der Schritt sei um die Jahresmitte 2022 geplant, wie Intel am Montagabend (Ortszeit) mitteilte. Intel will nach dem Börsengang Mehrheitseigner bei dem Entwickler von Technologien zum autonomen Fahren bleiben. Intel hatte Mobileye 2017 für rund 15 Milliarden (aktuell etwa 13,3 Mrd Euro) US-Dollar erworben, seither wuchs die israelische Tochter kräftig. Allein für das laufende Jahr rechnet Mobileye mit einer Umsatzsteigerung von 40 Prozent.

Der weltweit größte Chip-Hersteller Intel hatte zuletzt in wichtigen Segmenten Marktanteile verloren. Zudem ging das Geschäft mit Notebook-Chips coronabedingt zurück, da Intel-Kunden die Produktion zurückfahren mussten. Wie andere Konzerne der Branche investiert Intel derzeit, um Kapazitäten für die Chipfertigung auszubauen. Diese Investitionen werden aber erst in ein paar Jahren greifen. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

Apple: Probleme mit Chip-Engpässen

Apple hat nach einem Rekordquartal mit Chip-Engpässen und steigenden Komponentenkosten zu kämpfen.

IDC: Rekordwachstum im US-Distributionsmarkt

Der Umsatz im nordamerikanischen IT-Distributionskanal ist im vierten Quartal 2025 auf einen Rekordwert gewachsen.

Bechtle verschlankt Vorstand

Der Bechtle-Aufsichtsrat hat den Vorstandsvertrag von Konstantin Ebert vorzeitig verlängert und strukturelle Änderungen im Vorstand beschlossen. Ab Januar 2027 wird das Gremium auf drei Mitglieder reduziert.