4.8 C
Flensburg
Samstag, Januar 17, 2026

Hardware-Umsatz von IBM bricht ein

IBM legt enttäuschende Quartalszahlen vor. In allen Geschäftsbereichen gibt es einen Umsatzrückgang. Die verlustreiche Chipsparte wurde verkauft.

IBM legt für das dritte Quartal enttäuschende Geschäftszahlen vor. Der Gesamtumsatz ging im Vergleich zum Vorjahresquartal um vier Prozent auf 22,4 Milliarden Dollar zurück. Der Nettogewinn fiel um 17 Prozent auf 3,5 Milliarden Dollar. Alarmierend: Die Erlöse waren im dritten Quartal in allen Geschäftsbereichen rückgängig. Am härtesten traf es die Hardware-Sparte. In diesem Bereich erwirtschaftete Big Blue nur noch 2,4 Milliarden Dollar, ein Rückgang in Höhe von 17 Prozent. Der Verlust lag bei 99 Millionen Dollar. Der Umsatz mit Mainframes sank um 35, der Umsatz mit System-x-Servern um 10 und der Umsatz mit Storage um 6 Prozent. Der Software-Bereich setzte 5,7 Milliarden Dollar um, zwei Prozent weniger als im Vorjahresquartal. IBM-Chefin Ginni Rometty sprach dementsprechend von einer „enttäuschenden Performance“. Die Top-Managerin machte für die Rückgänge eine Marktschwäche im September und einen beispiellosen Industriewandel verantwortlich. Trotz dieser enttäuschenden Zahlen sei man aber auf einem guten Weg, die Geschäfte in die Bereiche Cloud, Analytics, Security, Social und Mobile zu verlagern.

Zudem bestätigte der Konzern den Verkauf seiner verlustreichen Chipsparte an Globalfoundries. Der Chiphersteller wird zudem IBMs exklusiver Serverprozessor-Halbleiter-Technologie-Versorger für die nächsten zehn Jahre für 22-, 14- und 10-nm-Technologieknoten.

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

Chiphersteller TSMC übertrifft Erwartungen – KI-Boom treibt Gewinne

Der taiwanische Chip-Hersteller TSMC hat im vierten Quartal mit einem deutlichen Gewinnwachstum die Erwartungen übertroffen.

AI-Notebook-PCs: Preise fallen deutlich

Neue Marktdaten von Context zeigen, dass die Preise für AI-fähige Notebook-PCs in Europa zu Beginn des Jahres 2026 deutlich gesunken sind.

Blackstone plant Rechenzentrum in NRW für vier Milliarden Euro

Der Datenbedarf steigt und steigt, Cloud-Dienste und Anwendungen der Künstlichen Intelligenz werden immer wichtiger. Um sie bewältigen zu können, soll künftig in NRW ein großer Standort gebaut werden.