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Freitag, Mai 27, 2022

Fujitsu: «Wir wollen den Partnern ein profitables Geschäft ermöglichen»

Fujitsu zeigt sich mit dem bisherigen Auftragseingang im laufenden Geschäftsjahr sehr zufrieden. Channel-Chef Santosh Wadwa berichtet im Gespräch, mit welchen Maßnahmen der Channel unterstützt wird.

Der Bedarf an PCs in der Corona-Pandemie ist immer noch nicht erschöpft. Im vergangenen Jahr stiegen die Verkäufe nach Berechnungen von Marktforschern auf den höchsten Stand in rund einem Jahrzehnt. Dabei wurde der Markt weiter von der Knappheit bei Chips und anderen Bauteilen gebremst. So sahen die Analysefirmen IDC und Canalys den Markt 2021 um fast 15 Prozent wachsen und Gartner um 9,9 Prozent. Ihre Berechnungen zur Zahl verkaufter Personal Computer reichten von knapp 340 Millionen (Gartner) bis rund 349 Millionen (IDC). Dementsprechend ist auch Fujitsu im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres «sehr zufrieden mit dem Auftragseingang», wie Santosh Wadwa, Head of Product Channel Sales Central Europe bei Fujitsu, im Gespräch mit ChannelObserver berichtet. Besonders das dritte Quartal sei «hervorragend» gelaufen. Eine starke Nachfrage registriert der Anbieter bei Notebooks und im Bereich Rechenzentren. Ohne die Lieferschwierigkeiten sähe die Situation sogar noch besser aus, ist Wadwa überzeugt. Die Partner werden über den jeweiligen Lieferstatus der Komponenten über ein Ampelsystem informiert.

«Unser Ziel ist es, den Partnern ein profitables Geschäft zu ermöglichen», versichert der Manager. Partner bekommen beispielsweise ab dem ersten Euro bereits einen entsprechenden Bonus. Zudem gibt es für den Channel Eigeninvest- und Demokonditionen, Partnerincentive-Programme, Deal-Registrierung, Marketing-Unterstützung sowie umfangreiche Finanzierungsangebote. «Wir arbeiten nicht nur mit großen Partnern zusammen, sondern mit vielen Partnern in der Breite», führt der Channel-Chef aus. Bei der Anzahl der Select Expert-Partner gab es in der Vergangenheit einen leichteren Rückgang in Höhe von 6 Prozent. Dieser sei mittlerweile wieder ausgeglichen worden. «Viele Partner sind zurückgekehrt, wir haben aber auch neue Partner gewinnen können. Reseller müssen sich aufgrund der derzeitigen Liefersituation zudem breiter aufstellen», so Wadwa. Zum April sollen schließlich neue Einheiten von Fujitsu für den Healthcare-Bereich an den Start gehen. Ein dediziertes, vertikales Portfolio soll in diesem Bereich angeboten werden.

Wadwa kündigte auch eine neue Firmenstruktur von Fujitsu in Deutschland an: Demnach wird es ab April nur noch zwei statt drei Einheiten des Anbieters hier zu Lande geben. Die Fujitsu TDS GmbH (FTDS) soll aufgelöst werden. Deren Mitarbeiter wechseln zu Fujitsu Services GmbH (FS) beziehungsweise zu Fujitsu Technology Solutions GmbH (FTS). Das bisher bei FTDS angesiedelte Produktgeschäft inklusive der Support-Funktionen wird dann bei FTS angesiedelt sein.

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