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Sonntag, Juni 26, 2022

Extreme Networks führt Partnerorganisationen zusammen

Nach der Übernahme von Enterasys vereinheitlicht Extreme Networks die Partnerorganisationen und stellt ein neues Partnerprogramm vor. Vier Distributoren sind in der DACH-Region dabei.

Channel-Chef Kai Gutzeit im Gespräch mit ChannelObserver
Im November vergangenen Jahres übernahm Extreme Networks für 180 Millionen Dollar den Konkurrenten Enterasys. Am ersten Juli wurde die Integration abgeschlossen und die „neue Extreme“  ging an den Start. Extreme Networks konnte die Anzahl der Mitarbeiter, Kunden und Partner verdoppeln. 2.700 Partner vermarkten jetzt weltweit die Lösungen des Netzwerk-Herstellers. „Extreme Networks war bereits in der Vergangenheit ein Channel-orientiertes Unternehmen, das seine Lösungen nach dem Two-Tier-Modell vertrieben hat. Das haben wir natürlich beibehalten“, betont Kai Gutzeit, EMEA-Channelchef bei Extreme, im Gespräch mit ChannelObserver. Ein neues Partnerprogramm, „Extreme Partner Network (EPN)”, soll die besten Komponenten aus den alten Programmen von Extreme und Enterasys kombinieren, wie der ehemalige Google-Manager Gutzeit verspricht. So gab es beispielsweise eine Deal-Registrierung in der Vergangenheit für die Enterasys-, nicht aber für die Extreme-Partner. Und im Gegenzug kam nur der Extreme-Channel in den Genuss von Marketing-Geldern, die nach den jeweiligen Umsätzen bemessen wurden. Darüber hinaus wurden jetzt die Zertifizierungen und Trainings vereinfacht. Das globale Partnerprogramm besteht aus den vier Stufen Diamant, Platin, Gold und Silber. Die bestehenden Partner werden zum Monatsende in eine der vier Stufen eingeteilt. „Da wird es keine Probleme oder Unzufriedenheiten geben“, so Gutzeit.

Im Zuge der Integration von Enterasys wurde auch die Distributionslandschaft des Anbieters neu sortiert. In der DACH-Region setzt Extreme auf die Grossisten Avnet, Westcon, TIM und 3kv. „Wir wollen nicht nur die bestehenden Partner künftig noch besser betreuen, sondern auch neue Systemhäuser gewinnen. Im Zuge der Fusion haben wir unsere Kapazitäten erhöht und können den Handel dementsprechend gut betreuen“, betont der Channel-Chef. Zusätzlich bietet der Hersteller den Partnern „ExtremeWorks“ an, wo der Service direkt vom technischen Team von Extreme Networks geleistet wird, oder aber durch „PartnerWorks“, wo Partner den Service gemeinsam mit dem Anbieter leisten. Schließlich soll das „Technology Solution Partner (TSP)- Programm“ den Handel bei der Entwicklung von Netzwerklösungen unterstützen. Extreme Networks bietet Switching- und Routing-Produkte für Rechenzentren und Core-to-Edge-Netzwerke, drahtgebundenen und drahtlosen LAN-Zugang sowie Netzwerk-Management und Kontrolle. Das Unternehmen mit dem Hauptsitz in San Jose, Kalifornien, betreut mehr als 12.000 Kunden in über 80 Ländern.

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