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Dienstag, August 9, 2022

Emulex sucht Partner für Monitoring

Netzwerk-Spezialist Emulex baute mit der Übernahme von Endace sein Monitoring-Geschäft aus. Dafür sucht der Hersteller noch Partner, aber auch für 10 Gigabit-Ethernet.

„Je größer die Bandbreite im Netzwerk wird, desto wichtiger wird auch das Thema Überwachung werden“, Perry Eekhout, Zentraleuropachef von Emulex
Der US-Hersteller Emulex kommt traditionell aus dem Geschäft mit Fibre Channel. Doch mit diesem Übertragungssystem lassen sich keine großen Wachstumsraten mehr realisieren. „Fibre Channel ist ein stabiler, aber kein wachsender Markt. Deswegen setzen wir auch seit rund vier Jahren auf 10 Gigabit-Ethernet. Die Bandbreite über Ethernet ist heute höher als über Fiber Channel“, so Perry Eekhout, Zentraleuropachef von Emulex, im Gespräch mit ChannelObserver. Im Bereich Ethernet habe der Hersteller schnell Marktanteile gewinnen können und liege jetzt weltweit auf dem zweiten Platz, so Eekhout. Während im Markt für Fiber Channel nur wenige Systemhäuser aktiv sind, sieht es bei Ethernet natürlich anders aus: „Der Markt für 10 Gigabit wächst deutlich, deswegen bauen wir den Vertrieb über Partner aus“, betont Eekhout. Emulex habe sein Partnerprogramm stark vereinfacht und suche für diesen Bereich auch noch die Zusammenarbeit mit weiteren Systemhäusern. 

Ein weiteres neues Geschäftsfeld erschloss sich der Hersteller mit der Übernahme des Monitoring-Spezialisten Endace im Dezember 2012. Jetzt kann der Hersteller End-to-End-Monitoring für hochperformante Netzwerke anbieten. „Je größer die Bandbreite im Netzwerk wird, desto wichtiger wird auch das Thema Überwachung werden“, begründet der Zentraleuropachef den Schritt. Während der Anbieter in Großbritannien bereits einen Endace-Channel aufgebaut hat, formiert sich im Raum DACH jetzt ein Team, dass Partner beim Thema Netzwerk-Überwachung unterstützen soll. „Monitoring kann ein starkes Geschäft für den Channel werden, bei dem der Handel einen Mehrwert liefern kann. Wir suchen noch gezielt Partner aus dem Bereich Monitoring/Überwachung“, so der Manager. Das Segment sei auch interessant für Systemhäuser aus dem Ethernet/Fiber Channel-Umfeld und für Unternehmen, die noch keine Netzwerk-Erfahrung haben, aber an Überwachung/Monitoring interessiert sind. „Wir werden unseren Channel möglichst gut unterstützen“, versichert Eekhout.

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