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Sonntag, August 14, 2022

EgoSecure erfindet sich neu

Der Security-Spezialist EgoSecure stellt sich komplett neu auf: Der Firmenname wurde geändert, das Portfolio vereinfacht und der indirekte Vertrieb eingeführt. Ein bekannter, zahlungskräftiger Investor sorgt für die Expansion.

„Ein Start-Up mit achtjähriger Geschichte“, CEO Sergej Schlotthauer
Der Ettlinger Spezialist für Endpoint-Sicherheit EgoSecure demonstriert, was eine komplette Neuaufstellung bedeutet: Im vergangenen Jahr firmierte das Unternehmen noch unter dem schwer geläufigen Namen „cynapspro GmbH“ und vertrieb mehr als zehn verschiedene Produkte überwiegend direkt in der DACH-Region. „Wir sind viel zu langsam gewachsen und generierten 95 Prozent unserer Umsätze im deutschsprachigen Raum. Das mussten wir ändern“, erinnert sich CEO Sergej Schlotthauer im Gespräch mit ChannelObserver. Die internationale Expansion wurde durch den Einstieg des Hauptinvestors Natalya Kaspersky möglich. Die Kaspersky-Gründerin investiert über ihre InfoWatch Group in Security-Spezialisten. Im nächsten Schritt wurde cynapspro in EgoSecure umbenannt und das Produktportfolio bereinigt: „Wir konzentrieren uns jetzt mit Endpoint auf ein Produkt, das sämtliche Security-Probleme löst. Die Lösung ist allerdings modular aufgebaut und kann somit auch schrittweise eingeführt werden“, so Schlotthauer. 

EgoSecure vertreibt die Security-Lösung „Endpoint“ sowohl national als auch international ausschließlich indirekt über Distributoren. In diesem letzten Schritt wurde also auch der direkte durch den indirekten Vertrieb abgelöst. 

Der erste Distributionsvertrag wurde mit dem Schorndorfer VAD Sysob geschlossen. Der Value-Added-Distributor koordiniert insgesamt 950 Partner, darunter 180 „Top-Partner“ in Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Wahrscheinlich kommt in diesem Jahr mindesten ein weiterer Distributor dazu“, so Schlotthauer. EgoSecure gibt ein eindeutiges Bekenntnis zum Channel ab: „Selbst bei Kunden, die mit uns direkt arbeiten wollen, werden wir den Partner hinzuziehen. Sonst kann man kein Vertrauen im Channel aufbauen“, ist der EgoSecure-Chef überzeugt. 50 Fachhändler arbeiten bereits mit dem Hersteller zusammen. Über die Distribution sollen es jetzt deutlich mehr werden. Ein Partnerportal, über das auch Projekte geschützt werden können, ist ebenfalls gestartet. „Wir sind ein Start-Up mit einer achtjährigen Geschichte“, so CEO Schlotthauer. 

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