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Samstag, Juni 25, 2022

Cisco kauft Sourcefire in Milliarden-Deal

Der Netzwerk-Hersteller setzt die Akquisitionen fort und übernimmt den Security-Spezialisten Sourcefire in einem Milliarden-Deal.

Cisco kauft Sourcefire in Milliarden-Deal
Netzwerk-Ausrüster Cisco Systems setzt seine Akquisitions-Strategie fort. Der Konzern schluckt für insgesamt 2,7 Milliarden Dollar den IT-Sicherheitsspezialisten Sourcefire. Der Cybersecurity-Spezialist hat 650 Mitarbeiter und machte zuletzt einen Jahresumsatz von 223 Millionen Euro, das entspricht einer Steigerung in Höhe von 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Cisco zahlt pro Aktie 76 Dollar, ein Aufschlag von 29 Prozent zum Schlusskurs vom Montag. Die Übernahme soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. „Sourcefire passt gut zu Ciscos Security-Strategie. Gemeinsam teilen wir die Vorstellung von der hohen Bedeutung von Cybersecurity“, so Hilton Romanski, VP Cisco Corporate Development. Die Mitarbeiter von Sourcefire wechseln in die Security Group, die von Christopher Young geleitet wird. 

Sourcefire wurde im Jahr 2001 gegründet und hat sein Hauptquartier in Columbia. In Deutschland vertreibt der Hersteller seine Lösungen auch über den Channel. Dazu zählen die nächste Generation von Intrusion-Prevention-Systemen, Firewalls und Malware-Schutz. Im April wurde John Becker zum neuen CEO von Sourcefire ernannt. Er ersetzte Firmengründer Martin Roesch, der den Posten interimsweise innehatte. Zuvor war Becker CEO von ScienceLogic.

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