11.9 C
Flensburg
Montag, August 8, 2022

Bayerischer Wirtschaftsminister wirbt für Intel-Fabrik

Bayern macht sich Hoffnung auf die Ansiedlung einer Chip-Fabrik des kalifornischen Branchenriesen Intel im Süden des Freistaates.

Bayern macht sich Hoffnung auf die Ansiedlung einer Chip-Fabrik des kalifornischen Branchenriesen Intel im Süden des Freistaates. «Der Standort Penzing-Landsberg und die Region insgesamt wäre für das Projekt hervorragend geeignet», sagte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) der «Augsburger Allgemeinen» (Samstag). Er habe sich bei einem Ortstermin in dieser Woche davon überzeugen können und freue sich, dass der Gemeinderat Penzing und der Stadtrat Landsberg eine solche Bewerbung unterstützen. «Wir sind hierzu auch in engem Kontakt mit dem Unternehmen und werden uns für die Region und das Projekt einsetzen», sagte Aiwanger. «Die mögliche Ansiedlung eines großen internationalen Halbleiterproduzenten in Bayern ist eine herausragende Chance für den Wirtschaftsstandort Bayern.»

Bei dem Projekt steht eine Investitionssumme von 15 Milliarden Euro im Raum. Intel betreibt schon eine Chipfabrik in Irland und plant einen weiteren Standort in Europa, erwartet aber eine Förderung in Milliardenhöhe. Der ehemalige Fliegerhorst zwischen Penzberg und Landsberg am Lech ist einer von vielen möglichen Standorten. Eine Entscheidung wird im zweiten Halbjahr erwartet. Heute werden die meisten Elektronikchips in Asien gefertigt. Engpässe bei der Chip-Versorgung gibt es derzeit in fast allen Branchen. In Deutschland fahren Autowerke wegen der Engpässe immer wieder Kurzarbeit, darunter auch Produktionsstandorte von Audi und BMW. (dpa)

Verwandte Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Share and Like

1,529FollowerFolgen

Neueste Artikel

HP erfindet nach eigenen Angaben den Desktop neu: Pavilion Wave (Neue Produkte über das bestehende Geschäftsmodell)

ITscope: Die Rückkehr der PC-Komplettsysteme

PC-Komplettsysteme kennen aktuell nur einen Weg: nach oben. Gerieten sie während der Corona-Pandemie und dem damit verbundenen Dauer-Homeoffice als Ladenhüter in Verruf, avancieren sie nun zu den Top-Produkten.