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Mittwoch, September 28, 2022

Rückläufige Reichweite im Online-Handel

In diesem Jahr werden weniger Kunden in Deutschland Geschenke online kaufen als im Vorjahr. Starke Verluste im Online-Handel gibt es bei Spielekonsolen und Kameras. Notebooks stark nachgefragt.

Rückläufige Reichweite im Online-Handel
Auch in diesem Jahr bestellen viele Menschen zumindest einen Teil ihrer Geschenke online. Allerdings hat die Reichweite offensichtlich ihren Höhepunkt erreicht: Insgesamt planen 49 Prozent der Deutschen mindestens einen Kauf online zu tätigen, so eine Studie der GfK zum Weihnachtsgeschäft. Das ist ein Prozent weniger als vor einem Jahr. Mit großem Abstand liegt weiterhin der Kauf von Abos und Tickets (70 Prozent) auf dem ersten Platz, gefolgt von Computer, Notebooks, Tablets (57 Prozent) sowie Software (56 Prozent). Starke Verluste im Onlinegeschäft erleiden Spielekonsolen (-8 Prozent) sowie Foto-Kameras und  Foto-Zubehör (-6 Prozent). 

Die Geschenke zum Weihnachtsfest werden laut der GfK auch in diesem Jahr großzügig ausfallen. Die Deutschen werden durchschnittlich 288 Euro für Geschenke ausgeben und damit 3 Euro mehr als im letzten Jahr. Auch in diesem Jahr werden Bücher am häufigsten unter dem Weihnachtsbaum liegen. Rund 42 Prozent der Deutschen möchten ihren Lieben neues Lesefutter schenken. Am zweithäufigsten wird Spielzeug geschenkt. Den dritten Rang der meist gekauften Geschenke belegen Kleidung und Accessoires. DVDs, CDs und Blu-rays liegen nicht mehr ganz so häufig unter dem Weihnachtsbaum. Dafür geben die Deutschen mit 37 Euro 2 Euro mehr als im letzten Jahr aus. Besonders viel wollen die deutschen Verbraucher für Handys und Smartphones ausgeben. Zwar planen nur 3 Prozent ein  Mobiltelefon zu verschenken, werden aber im Schnitt 242 Euro dafür aufwenden. Im vergangenen Jahr waren es nur 120 Euro. Auch für Unterhaltungselektronik geben die Deutschen deutlich mehr aus. Insgesamt möchten 6 Prozent  ein Geschenk aus diesem Bereich wählen. Im vergangenen Jahr war es 1 Prozent weniger. Da sie dafür jedoch durchschnittlich 155 Euro ausgeben, steigt das Umsatzvolumen um 100 Millionen Euro auf 612 Millionen Euro an. Auch Computer, Notebooks und Tablets werden  Weihnachten 2013 wieder auf dem Gabentisch liegen. Mit 3 Prozent greift ein Viertel weniger als im letzten Jahr zu diesem Geschenk, gibt dafür aber 234 Euro aus. Das sind 30 Euro mehr als 2012.

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