6 C
Flensburg
Donnerstag, Februar 29, 2024

Energiespargeräte im Onlinehandel – Behörde mahnt zur Vorsicht

Die Bundesnetzagentur hat zur Vorsicht beim Kauf sogenannter Energiespargeräte im Onlinehandel aufgerufen.

Die Bundesnetzagentur hat zur Vorsicht beim Kauf sogenannter Energiespargeräte im Onlinehandel aufgerufen. Bei der Überprüfung verschiedener Typen solcher Geräte seien zahlreiche formale Mängel wie beispielsweise falsche CE-Kennzeichnungen, fehlende deutsche Bedienungsanleitungen und fehlende Ansprechpartner festgestellt worden, teilte die Behörde am Donnerstag in Bonn mit. Im Onlinehandel würden unzählige Energiespargeräte angeboten, die den gesetzlichen Anforderungen nicht entsprächen. Die Nutzung solcher Geräte sei unzulässig. «Nach dem Stand der Technik sind auch die Energiespareffekte solcher Geräte fragwürdig», sagte Behördenchef Klaus Müller laut der Mitteilung.

Die geprüften Energiesparboxen sollen laut Netzagentur den Stromfluss im Haushalt stabilisieren und so zu einer niedrigeren Stromrechnung führen. Dafür würde es genügen, ein solches Gerät in die Steckdose zu stecken. Bei den Geräten wurde jedoch festgestellt, dass die Bauteile häufig unfachmännisch angeschlossen waren und Lötverbindungen fehlten. Beworben würden die Produkte mit Begriffen wie «Energie- oder Stromsparbox», ««Elektrosparbox» oder «Energiespargerät». Diese sind nicht zu verwechseln mit Energiesparlampen, Energiesparthermostaten oder ähnlichen Produkten, die auch tatsächlich Energieeinsparungen ermöglichten.

In der Online-Marktüberwachung habe die Netzagentur in diesem Jahr bereits 353 Angebote von nicht konformen Energiesparboxen auf diversen Online-Plattformen identifiziert. Auf Hinweis der Behörde seien mehr als eine Million Produkte vom jeweiligen Plattformbetreiber entfernt worden. Die untersuchten Geräte hatte die Behörde außerhalb der EU im Onlinehandel erworben. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Homeoffice auf dem Rückzug? Firmen mit strengeren Vorgaben

Für viele Menschen ist die Arbeit im Homeoffice nicht mehr wegzudenken. Doch einige Firmen fordern nun wieder mehr Präsenz ein. Steht ein Umdenken bei den deutschen Unternehmen bevor?

OpenAI-Chef: KI wird nicht nur Gutes bringen

Der Chef des ChatGPT-Entwicklers OpenAI geht davon aus, dass es künftig mehr von Künstlicher Intelligenz als von Menschen erstellte Inhalte geben wird.

Arrow mit Copilot-Roadshow

Arrow lädt Reseller und Partner in Berlin, Hamburg, Köln und München zu einer Roadshow rund um Microsoft Copilot ein.