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Freitag, Oktober 7, 2022

Diese Websites werden vor dem Kauf von IT-Produkten genutzt

Über die Hälfte der Kunden informiert sich vor dem Kauf von Elektronik-Produkten im Internet. Drei Online-Shops spielen für die Recherche eine entscheidende Rolle.

Diese Websites werden vor dem Kauf von IT-Produkten genutzt
Multichannel-Handel ist in aller Munde und die so genannte „Customer Journey“ der Konsumenten wird immer komplexer. Auch Elektronik-Shopper wechseln im Laufe ihres Informations- und Kaufprozesses völlig selbstverständlich zwischen Katalogen, Online-Shops und stationären Geschäftsstellen unterschiedlicher Anbieter hin und her. Wie und bei wem sich Konsumenten vor dem Kauf von Elektronikprodukten informieren, hat jetzt das IFH Köln in einer aktuellen Studie untersucht. Finanziert wurde die Untersuchung von Media-Saturn (MSH), was bei der Analyse berücksichtigt werden sollte. Ein wichtiges Fazit: Rund 44 Prozent der Käufer, die in einem Ladengeschäft fündig werden, tun dies, ohne sich vorher bei anderen Quellen oder Anbietern zu informieren. Über die Hälfte der Befragten (55 Prozent) betreibt allerdings eine Vorrecherche. Über 80 Prozent dieser Befragten informieren sich dabei bei Online-Shops. Elektronikkunden greifen dabei, sofern sie Online-Shops nutzen, in 57 Prozent der Fälle auf mediamarkt.de zurück. Damit liegt der Online-Shop der Metro-Tochter vor dem Branchenprimus  Amazon (54,9 Prozent).

Das Institut für Handelsforschung (IFH Köln) hat darüber hinaus auch das Verhalten bei einem Kauf im Internet analysiert. Das Ergebnis: Rund 61 Prozent aller Online-Käufe im Elektronik-Bereich geht eine Informationssuche in weiteren Kanälen und bei weiteren Anbietern voraus. Bei knapp 89 Prozent dieser Käufe wiederum findet die Recherche in alternativen Online-Shops statt. Top-Informationsquellen sind dabei Amazon (37,1 Prozent) und eBay (36,1 Prozent). Der Online-Shop von Media Markt landet mit 30,3 Prozent bei der Online-Recherche auf dem dritten Platz. „Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig eine Online-Präsenz heute ist, um kanalübergreifend Kaufanreize zu setzen und auch das stationäre Geschäft zu befeuern“, so Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln.

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