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Donnerstag, August 18, 2022

Distributor Devil zieht Bilanz

Nach überstandener Insolvenz zieht Devil die Bilanz für das erste Halbjahr. So gibt der Distributor Informationen über Kundenanzahl und Produktportfolio bekannt.

„Unser erstes Halbjahr ist erfolgreich verlaufen“, Devil-Chef Karsten Hartmann
Im Juli vergangenen Jahres übernahm die polnische Action SA die insolvente Devil. Die AG wurde in eine GmbH umgewandelt und Firmengründer Karsten Hartmann startete als Geschäftsführer den Neuanfang. Jetzt zieht der Distributor eine Bilanz für das erste Halbjahr nach dem Neustart. „Unser erstes Halbjahr ist erfolgreich verlaufen. Viele Lieferanten haben es uns ermöglicht, das Produktportfolio kontinuierlich auszubauen“, betont Firmenchef Hartmann. Dem Handel könne man ein Sortiment von fast 8.000 Artikeln anbieten. Die Logistik sei in der Lage, bis 18:30 Uhr eingehende Aufträge am nächsten Tag auszuliefern. Der Grossist hätte in den ersten sechs Monaten über 3.100 Kunden bedient. „Die Kunden sind teils sehr treue Kunden, andererseits aber auch Neukunden, die uns einfach testen wollen“, so Torsten Seiferth, der im Oktober Vertriebsleiter bei Devil wurde. Um dies zu ermöglichen, habe man beispielsweise ein „sehr attraktives“ Frachtmodell für E-Commerce-Bestellungen geschaffen. So könnten auch kleinere Aufträge ohne Mindermengenzuschlag platziert werden.

Weitere Prozessoptimierungen sind für die Zukunft geplant: XML-Anbindungen würden mit fast allen Fachhandelskooperationen bereitstehen. Der Versand im Namen Dritter werde Ende Januar wieder zur Verfügung stehen. Insbesondere neu gegründeten Fachhandelsunternehmen würde ein Kreditlimit mit Zahlungsziel gewährt, damit diese schneller und besser ihr eigenes Unternehmen zum Erfolg führen könnten.

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