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Dienstag, August 9, 2022

Also legt im Broadline-Geschäft zweistellig zu

Distributor Also konnte im vergangenen Jahr im Volumen-Geschäft zweistellig zulegen. Auf unrentable Retail- und Etail-Geschäfte habe der Grossist dabei bewusst verzichtet.

„Im Volumen-Geschäft zweistellig gewachsen“, Stefan Klinglmair, Broadline-Chef von Also
Also sei „sehr zufrieden mit dem Volumen-Geschäft“, so Stefan Klinglmair, der in der Also-Geschäftsführung für das Broadline-Geschäft zuständig ist, am Vortag der Hausmesse von Also. 2013 konnte der Broadliner im klassischen Volumen-Geschäft nach Umsatz und Ergebnis zweistellig wachsen. Treiber sei dabei vor allem das Mobile-Segment mit Tablets gewesen. Dadurch konnte das rückläufige Notebook-Geschäft kompensiert werden. Ebenfalls hätten die Bereiche Network, Storage und Components deutlich zulegen können. Auch das erste Quartal 2014 sei gut angelaufen. „Das Thema Desktop zieht wieder deutlich bei uns an“, stellt der Broadline-Chef fest. Bei den Kundengruppen konnte der Distributor vor allem im SMB-Segment zulegen. Hier hätte man sich in den ersten drei Monaten des Jahres zweistellig steigern können. „Wir haben uns im Gegenzug von zahlreichen unrentablen Retail- und Etail-Geschäften verabschiedet“, betont Klinglmair. Dazu zählt offensichtlich auch ein Vertrag mit Branchenprimus Amazon. Das Wachstum bei SMB-Kunden habe diese Rückgänge jedoch mehr als wett gemacht. Neue Themen für die Zukunft im Volumen-Geschäft seien 3D Drucker, LED-Leuchtmittel, das Internet der Dinge und Wearable Computing. „Wir werden uns weiter in die Breite entwickeln, was unser Portfolio angeht“, kündigt Klinglmair an.

Ein weiterer Schwerpunkt des Broadliners werden Kooperationen mit Start-ups sein, wie Reiner Schwitzki, Sprecher der Geschäftsführung von Also Deutschland, ankündigt. „Das sind für einen Distributor neue Themen. Aber ein Großhändler muss heute gegenüber neuen Bereichen wesentlich aufgeschlossener sein als früher.“ Für diese jungen Unternehmen lobt Also  Deutschland einen Start-Up Award aus. Das Innovations-Tempo habe in den vergangenen Jahren deutlich zugelegt. Angespornt werde dieser Trend durch schnelle Bandbreiten und mobile Geräte wie Smartphones und Tablets.

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