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Mittwoch, Dezember 7, 2022
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Umsatz mit mobilen Sprachdiensten sinkt

Die Erlöse mit mobilen Sprachdiensten sollen in diesem Jahr sinken. Ein Zeitenwechsel im Mobilfunk steht bevor: Daten- werden Sprachendienste überholen.

Umsatz mit mobilen Sprachdiensten sinkt
In diesem Jahr werden in Deutschland voraussichtlich 9,6 Milliarden Euro mit mobilen Datendiensten umgesetzt. Das ist ein Plus von 5,5 Prozent gegenüber 2013, so der Bitkom anhand aktueller EITO-Daten. Weniger dynamisch verläuft die Entwicklung bei mobilen Sprachdiensten. Zwar steigt die Anzahl der abgehenden Gesprächsminuten auch in diesem Jahr um rund 1 Milliarde auf dann 111 Milliarden. Obwohl so viel per Handy telefoniert wird, wie noch nie, sinkt der Umsatz mit mobilen Sprachdiensten um 6 Prozent auf 10,9 Milliarden Euro. Seit 2010 ist der Markt für Mobiltelefonie um 3,4 Milliarden Euro geschrumpft. Die Mobilfunk-Branche erlebe gerade einen Zeiten-Wechsel. In den nächsten Jahren werde die mobile Datenkommunikation an der mobilen Telefonie vorbeiziehen, so das Fazit des Bitkom. Daraus würden sich enorme Herausforderungen für die Netzbetreiber ergeben.

Wie groß die Dynamik im Bereich mobiler Datendienste ist, zeigt das Wachstum der Datenmengen in den deutschen Mobilfunknetzen. Während 2008 das mobile Datenvolumen in Deutschland bei 11 Millionen Gigabyte lag, werden es in diesem Jahr voraussichtlich 330 Millionen Gigabyte sein. Damit ist das Datenvolumen innerhalb von nur sechs Jahren um den Faktor 30 gestiegen.

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