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Mittwoch, Mai 25, 2022

Das sind Stolperfallen für Bewerber beim Video-Interview

Im Bewerbungsprozess setzen Firmen immer häufiger auf Videotechnologie, um Kandidaten zu interviewen. Die Präsentation per Video hält für Bewerber jedoch einige Fallstricke bereit.

Auch im Bewerbungsprozess setzen Unternehmen immer häufiger auf Videotechnologie, um Kandidaten zu interviewen. Die Präsentation per Video hält für Bewerber jedoch einige Fallstricke bereit. Die Experten von LifeSize zeigen, auf welche Punkte Bewerber besonders achten sollten.

1. Sich auf die Begrüßung vorbereiten: Anders als beim Gespräch vor Ort können Bewerber bei einem Termin über Video länger an ihrem ersten Eindruck feilen. Bei den meisten Videokonferenzsystemen ist der Bildausschnitt flexibel einstellbar. So können Kandidaten noch vor dem Gespräch entscheiden, ob sie in Detail- oder Ganzkörperdarstellung zu sehen sein wollen – je nachdem, wie sie sich sicherer fühlen.

2. Auf seriöse Kleidung und einen neutralen Hintergrund achten: Ein Bewerber im Jogginganzug und dreckige Wäsche im Bild hinterlassen keinen guten Eindruck. Personaler sehen Chaos in der Wohnung oft als Zeichen dafür, dass der Kandidat seine Aufgaben im Job auch nicht sorgfältig erledigt. Bewerber sollten daher auf einen neutralen Hintergrund und seriöse Kleidung achten. Mit einem Business-Outfit kann der potentielle Mitarbeiter nicht viel falsch machen. Falls er sich in einer kreativen Branche bewirbt, darf der Dress Code auch etwas legerer ausfallen.

3. Für einen glänzenden Auftritt – Multimedia für sich nutzen: Bei einem Vorstellungsgespräch über Video konzentrieren sich viele Bewerber in erster Linie darauf, die Fragen der Personalverantwortlichen zu beantworten. Doch damit haben sie nicht das Potenzial ausgeschöpft, das ihnen Videokommunikation zur Selbstpräsentation bietet. Denn genauso wie beim Bewerbungsgespräch vor Ort gilt auch bei Videointerviews: Personaler bewerten es als positiv, wenn Bewerber Flipcharts oder Powerpoint-Präsentationen zur Selbstpräsentation einsetzen. Es lohnt sich, während eines Videointerviews Dokumente über Instant Messanger, E-Mail oder die Videokonferenz-Software selbst an die Gesprächspartner weiterzuleiten bzw. zu teilen. Damit können sich Bewerber wirkungsvoll von Konkurrenten abheben.

4. Präsent bleiben – solange das rote Lichtlein brennt: Viele Videosysteme nehmen im 170-Grad-Winkel auf. Sie liefern einen guten Einblick in den Raum der Interviewpartner. Daher sollten Bewerber sich nie unbeobachtet fühlen, solange die Videokamera eingeschaltet ist: Auch wenn Bewerber in einem Videogespräch niemanden auf dem Bildschirm sehen, könnten Personaler sie weiterhin beobachten.

5. Software mit Freunden testen: Nicht zuletzt kann die Technik dem Bewerber einen Strich durch die Rechnung machen. Schlechte Tonqualität und ein verpixeltes Bild schaden jedem noch so professionellen Auftritt. Daher sollte der Bewerber einen Testlauf mit einem Freund starten. So kann er feststellen, ob der Straßenlärm im Hintergrund stört und wie er sein Gerät ausrichten muss, um optimal sichtbar zu sein. 

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