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Sonntag, Januar 25, 2026

Beim Verbot privater Geräte im Job folgt Widerstand

Ein Drittel der deutschen Büroangestellten würde bei Nutzungsverbot ihrer mobiler Endgeräte den Arbeitsplatz wechseln. IT-Leiter würden den Anforderungen der Mitarbeiter nicht gerecht werden.

Europäische Unternehmen stehen in Bezug auf die Bereitstellung mobiler Endgeräte und Applikationen am Arbeitsplatz unter Druck: Die Mehrheit (67 Prozent) der deutschen Büroangestellten glaubt nicht, dass ihr Unternehmen ihnen die nötigen mobilen Geräte für produktives und flexibles Arbeiten von unterwegs bereitstellt. Mehr als ein Drittel (35 Prozent) der Angestellten würde erwägen, den Arbeitsplatz zu wechseln, wenn sie ihre mobilen Endgeräte nicht für die Arbeit nutzen dürften, so eine Studie von Vanson Bourne im Auftrag von VMware.

IT-Abteilungen würden gegenwärtig den Anforderungen der Mitarbeiter nicht gerecht, so die Studie weiter. Fast die Hälfte der IT-Entscheider in Deutschland (45 Prozent) räumte ein, dass ihre Abteilung den Bedarf der Mitarbeiter im ganzen Unternehmen an mobilen Geräten nicht decken kann. Erfreulich ist, dass Unternehmen den positiven Einfluss von Bring Your Own Device (BYOD)-Richtlinien hinsichtlich Produktivität und Mitarbeiterzufriedenheit anerkennen und aktiv werden. Mehr als drei Viertel (80 Prozent) der IT-Entscheider gaben an, BYOD bereits einzusetzen oder demnächst einführen zu wollen. 22 Prozent der Befragten nutzen BYOD, um Talente anzuwerben. Außerdem sagte mehr als ein Drittel (68 Prozent) der befragten IT-Leiter, dass sie im Jahr 2013 Strategien und Richtlinien entwickeln, damit mobiles und vom Arbeitsplatz losgelöstes Arbeiten nicht mehr als Ausnahme gilt, sondern zum Standard wird. Fast die Hälfte (44 Prozent) der befragten Unternehmen in Deutschland haben BYOD-Richtlinien bereits umgesetzt. Damit sind sie führend im Vergleich zu anderen europäischen Ländern, in denen im Durchschnitt nur ein Drittel (29 Prozent) solche Richtlinien verfolgt.

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