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Donnerstag, Februar 22, 2024

Teamviewer-Chef: Zunächst keine Dividende und Aktienrückkäufe

Der angeschlagene Softwareanbieter Teamviewer will derzeit das Geld zusammenhalten und erst im kommenden Jahr intensiver über die Verwendung freier Mittel nachdenken.

Der angeschlagene Softwareanbieter Teamviewer will derzeit das Geld zusammenhalten und erst im kommenden Jahr intensiver über die Verwendung freier Mittel nachdenken. „Zunächst geht es für uns darum, dass wir einige fundamentale Zweifel ausräumen, indem wir über einige Quartale unsere Prognosen sicher erfüllen“, sagte Vorstandschef Oliver Steil im Interview der „Börsen-Zeitung“ (Samstag). „Dann werden wir überlegen, wo wir sinnvoll in Wachstum investieren können, und uns dafür auch wieder mögliche Zukäufe anschauen. In dem Fall wollen wir nicht ohne Cash dastehen“, sagte der Manager. Sollten sich dann keine sinnvollen Wachstumschancen anbieten, könne man immer noch über eine Dividende nachdenken.

„Ich glaube allerdings, dass wir uns in einem so dynamischen Wachstumsmarkt bewegen, dass sich auch weiterhin andere Ideen finden“, sagte Steil dem Blatt. Binnen Jahresfrist würden die Investoren vermutlich wissen wollen, was Teamviewer konkret mit seinen finanziellen Mitteln vorhat. Einen Aktienrückkauf sieht der Chef des MDax-Konzerns kritisch: „Ich glaube nicht, dass man mit so einer kurzfristigen Aktion Wert generieren kann.“ Er verwies auf die seiner Ansicht nach hohe bereinigte operative Marge bei gleichzeitig hohem Wachstum – das habe in der Unternehmenslandschaft durchaus noch Seltenheitswert. „Das muss viel mehr im Bewusstsein verankert werden.“ (dpa)

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