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Samstag, Mai 28, 2022

Simplivity mischt den Hyperkonvergenz-Markt auf

Das Start-up Simplivity wächst rasant mit Lösungen rund um hyperkonvergente Infrastruktur. Die Partnerliste liest sich wie das Who is Who der deutschen Systemhaus-Branche.

Markus Hofbaur, Director Channel CEMEA
Hyperkonvergente Infrastrukturen sind auf dem Vormarsch. Die Systeme vereinen Speicher, Rechner, Netzwerk, Datenschutz und Management auf einer einzigen Plattform. Der Markt für hyperkonvergente Infrastrukturen soll von 1,4 Milliarden Dollar in 2013 auf 17,7 Milliarden Dollar in diesem Jahr zulegen. Das Start-up Simplivity, 2009 gegründet, aber erst seit 2013 auf dem europäischen Markt aktiv, mischt das Segment auf. Betreute der Hersteller im Jahr 2014 rund 280 Kunden weltweit, sind es heute bereits 800. Dieses rasante Wachstum wäre ohne den indirekten Vertriebskanal nicht möglich gewesen. «Seit dem Start im Jahr 2013 vermarkten wir unsere Lösungen ausschließlich über den Channel. Da werden auch keine Ausnahmen gemacht», betont Markus Hofbaur, Director Channel CEMEA, im Gespräch mit ChannelObserver. Die Partnerliste des Anbieters liest sich wie das Who is Who der deutschen Systemhaus-Branche: Bechtle, Cancom, Computacenter, Fritz & Macziol, Dimension Data und Indevis. 30 Partner sind insgesamt in Deutschland bereits dabei. «Wir wollen eine Überdistribution vermeiden. Die Partner sollen gute Geschäfte mit uns machen können», führt Hofbaur aus. Die Partner der Stufen Authorized, Gold und Platinum können ihre Projekte registrieren lassen, Gold- und Platinum-Partner erhalten zudem Backend-Rebates, die das Geschäft profitabel machen sollen. Zwei Distributoren unterstützen beim Vertrieb: Arrow vertreibt die hauseigenen OmniCube-Produkte, Comstor ist primär für die Partnerschaft mit Cisco zuständig.

In dieser Woche stellte Simplivity zudem das überarbeitete Partner Advantage Programm vor: Das Solution Provider Programm adressiert klassische VARs, die die Lösung beim Kunden implementieren. Das ab sofort verfügbare Technology Alliance Program (TAP) richtet sich an Hersteller-Partner wie beispielsweise Cisco oder Lenovo. Über das neue Cloud Service Provider Programm schließlich können Reseller den Kunden diverse Cloud-Services via Pay per Use anbieten. «Wir wählen unsere Partner selektiv aus. Qualität geht vor Quantität», betont Channel-Chef Hofbaur. Simplivity mit Hauptsitz in Westborough, Massachusetts, wurde erst 2009 gegründet und beschäftigt heute weltweit rund 750 Mitarbeiter. Die Europazentrale sitzt in München.

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