Sicherheitsbehörden diskutieren über Bedrohungen durch Cyberangriffe

Die Sicherheitsbehörden in Deutschland befassen sich bei einer Konferenz in Potsdam in der kommenden Woche mit wachsenden Gefahren durch Cyberattacken.

Die Sicherheitsbehörden in Deutschland befassen sich bei einer Konferenz in Potsdam in der kommenden Woche mit wachsenden Gefahren durch Cyberattacken. Die Spitzen des Bundeskriminalamtes, des Verfassungsschutzes, des Bundesnachrichtendienstes sowie Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren am 19. und 20. April am Hasso-Plattner-Institut über die Bedrohungen und deren Folgen. Der Verfassungsschutz erwartet eine Zunahme russischer Cyberangriffe und von Desinformationskampagnen.

«Die IT-Sicherheitslage in Deutschland ist seit Jahren angespannt und die steigende Zahl an Cyberangriffen und der russische Angriffskrieg auf die Ukraine haben die Situation weiter verschärft», teilte das Hasso-Plattner-Institut als Ausrichter der 9. Potsdamer Konferenz für Nationale Cybersicherheit mit. Die Forschungseinrichtung befasst sich unter anderem mit der Analyse und der Abwehr von Cyberbedrohungen.

In der vergangenen Woche waren Internetseiten öffentlicher Stellen in mehreren Bundesländern von Cyberangriffen betroffen. Vor Tagen hieß es, es werde auch ermittelt, ob es einen pro-russischen Hintergrund gibt. Hacker hatten zudem versucht, eine neue Plattform des Bundesentwicklungsministeriums für eine Beteiligung am Wiederaufbau in der Ukraine lahmzulegen. Auch Unternehmen in Deutschland werden zunehmend Opfer von Cyberangriffen. (dpa)

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