14.9 C
Flensburg
Mittwoch, Mai 22, 2024

SAP kauft Berliner Softwarefirma Signavio

Europas größter Softwarehersteller SAP will mit dem Kauf des Berliner Start-Ups Signavio sein Profil schärfen.

Europas größter Softwarehersteller SAP will mit dem Kauf des Berliner Start-Ups Signavio sein Profil schärfen. Die Übernahme des auf Geschäftsprozessverbesserung spezialisierten Unternehmens soll noch im ersten Quartal 2021 abgeschlossen werden, wie das Dax-Schwergewicht am Mittwoch mitteilte. In der heutigen dynamischen Geschäftswelt bräuchten Unternehmen die Fähigkeit, sich schnell an wandelnde Gegebenheiten anzupassen, sagte SAP-Finanzchef Luka Mucic. Mit Signavio könne SAP ein umfassendes Paket für den Wandel in Unternehmen bereitstellen, hieß es vom Unternehmen. Finanzielle Details wollten die Unternehmen nicht nennen. Es gehört zur Strategie von SAP-Chef Christian Klein, den Konzern mit seinen vielen Angeboten stärker auf die Bedürfnisse der Kunden zu trimmen. Ein zentraler Bestandteil davon ist die Stärkung der Angebote rund um bessere Geschäftsprozesse. Signavio ist auf diesen Bereich ausgerichtet und bietet Software an für das Prozess- und Entscheidungsmanagement zur Nutzung aus dem Internet über die Cloud. Die Software von Signavio soll Schwachstellen in Arbeitsabläufen aufdecken und beseitigen helfen.

Zu den Investoren der Berliner zählen der Finanzinvestor Apax Partners und die Deutsche Telekom mit der Beteiligungsfirma Deutsche Telekom Capital Partners (DTCP). Signavio hat seinen Sitz in Berlin und zählte zuletzt mehr als 200 Mitarbeiter. Das Unternehmen sieht sich als führend im Bereich der besseren Planung von Geschäftsprozessen. Rivale auf dem Gebiet ist unter anderem der Münchener Anbieter Celonis. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Chefforscher verlässt ChatGPT-Firma OpenAI

Einer der wichtigsten KI-Experten des ChatGPT-Erfinders OpenAI verlässt das Unternehmen.

Aktien: KI-Profiteure Nvidia und Microsoft haben Rekordhochs im Blick

Mit der wieder neu entfachten Rekordjagd an den US-Börsen peilen auch die Aktien der weltweit größten Technologieunternehmen weitere Höchststände an.

Studie: Nachfrage nach IT-Beschäftigten bricht ein

Die schlechte Wirtschaftslage und die Unsicherheit vieler Unternehmen lassen die Nachfrage nach Beschäftigten in IT-Berufen einbrechen.
ANZEIGE