SAP-Betriebsratschef: «So großzügige Abfindungen, dass es dumm wäre zu bleiben»

Der Betriebsratschef des Walldorfer Softwareherstellers SAP, Eberhard Schick, begrüßt laut einem Magazinbericht Abfindungsregelungen bei dem geplanten Stellenabbau.

Der Betriebsratschef des Walldorfer Softwareherstellers SAP, Eberhard Schick, begrüßt laut einem Magazinbericht Abfindungsregelungen bei dem geplanten Stellenabbau. „Viele ältere Mitarbeiter freuen sich riesig, wenn sie demnächst mit einem goldenen Handschlag in Ruhestand gehen können“, sagte Schick dem Magazin „Capital“.

Der Konzern zahle „mit rund 1,5 Monatsgehältern pro Betriebsjahr so großzügige Abfindungen, dass es schon dumm wäre zu bleiben“, sagte Schick dem Magazin zufolge.

SAP hatte bisher von rund 8000 Stellen gesprochen, die weltweit im Zuge einer Umstrukturierung gestrichen werden sollen. Nach einem früheren Medienbericht entfallen auf Deutschland voraussichtlich 2600 Stellen.

Schick zufolge hat SAP zwei Milliarden Euro für ein Vorruhestands- und Freiwilligenprogramm zurückgestellt und bietet dabei attraktive Konditionen. Ein Sprecher von SAP sagte der dpa am Mittwoch, die Zahl von rund zwei Milliarden Euro beziehe sich auf den weltweit geplanten Stellenabbau. (dpa)

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