3.7 C
Flensburg
Dienstag, April 23, 2024

SAP-Betriebsratschef kritisiert Sparmaßnahmen bei Dienstreisen

SAP-Betriebsratschef Eberhard Schick hat Sparmaßnahmen des Softwarekonzerns bei internen Dienstreisen kritisiert.

SAP-Betriebsratschef Eberhard Schick hat Sparmaßnahmen des Softwarekonzerns bei internen Dienstreisen kritisiert. „Die Corona-Reiseeinsparungen werden mitgenommen und nun verstetigt“, sagte Schick der Deutschen Presse-Agentur. Nach Worten Schicks sind Reisen beschränkt auf solche zu Kunden und Partnern. Ein Sprecher des Dax-Konzerns mit Sitz in Walldorf (Rhein-Neckar-Kreis) bestätigte das auf Anfrage.

Die Einsparungen seien groß, sagte Schick. SAP habe diese in ihren Gewinnprognosen einberechnet und wolle diese erreichen. „Im Juli wurden die Sparmaßnahmen angekündigt. Wir sind gespannt, ob das auch über den Jahreswechsel hinaus gilt“, sagte Schick.

Das Management müsse sich eine langfristige Strategie überlegen, wie es mit diesem Ausgabenblock umgeht, forderte Schick. Es sei wichtig, dass man sich innerhalb der Abteilungen und Teams – die bei SAP oftmals weltweit verstreut seien – wieder persönlich sieht und kennt. Nach einem gemeinsamen Team-Event in Präsenz arbeite man deutlich besser zusammen. „Ich sehe die Gefahr, gerade bei neuen Kollegen, dass diese sich emotional nicht so stark an die Firmen binden“, sagte Schick. „Waren früher etwa alle Reisen unnötig?“, fragte Schick. „Manche vielleicht, aber alle sicher nicht.“ (dpa)

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

SAP verdient operativ weniger als erwartet

SAP ist wegen hoher Kosten für die aktienbasierte Mitarbeitervergütung mit einem unerwartet geringen operativen Gewinn ins neue Jahr gestartet.

Boll vermarktet neuen Thin Client von Kaspersky

Der IT-Security-VAD Boll Engineering hat den Vertrieb für die aktuelle, verbesserte Version Kaspersky Thin Client 2.0 aufgenommen.

Kreise: Microsoft kann EU-Untersuchung seiner OpenAI-Beteiligung vermeiden

Microsoft kommt laut Insidern um eine formelle Untersuchung seiner Milliarden-Investition in den KI-Entwickler OpenAI durch die EU-Kommission herum.