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Samstag, Juli 27, 2024

Samsung baut weitere Chipfabrik in den USA

Der Elektronik-Riese Samsung baut für geschätzte 17 Milliarden Dollar (etwa 15,1 Mrd Euro) eine weitere Chipfabrik in den USA.

Der Elektronik-Riese Samsung baut für geschätzte 17 Milliarden Dollar (etwa 15,1 Mrd Euro) eine weitere Chipfabrik in den USA. Das südkoreanische Unternehmen wählte als Standort Taylor im US-Bundesstaat Texas. Die Fabrik wird damit in Nähe der ersten Halbleiteranlage in den USA von Samsung in Austin sein, die dort seit Ende der 1990er Jahre steht. Der Baubeginn sei für die erste Hälfte 2022 geplant mit dem Ziel, die neue Anlage in der zweiten Hälfte 2024 betriebsbereit zu haben, teilte der weltweit größte Hersteller von Speicherchips, Smartphones und Fernsehern am Mittwoch mit. US-Handelsministerin Gina Raimondo äußerte sich «begeistert» über das Projekt in einer der wichtigsten Schlüsselindustrien des Landes.

Die Ankündigung Samsungs erfolgte inmitten eines weltweiten Chipmangels, der unterschiedliche Branchen einschließlich der Elektroindustrie und der Autoherstellung belastet. Der Vizevorsitzende der Halbleitersparte von Samsung Electronics, Kim Ki Nam, äußerte die Erwartung, dass die neue Fabrik zur Stabilität der globalen Halbleiter-Lieferkette beitragen werde. Das Unternehmen bedanke sich bei der US-Regierung und beim Kongress für deren Unterstützung, um «schnell föderale Anreize für die einheimische Chip-Produktion und Innovationen» zu schaffen. Die neue Anlage werde «Produkte auf der Basis fortgeschrittener Prozesstechnologie» für mobile Anwendungen, den superschnellen Datenfunk 5G, den Bereich des Hochleistungsrechnens und der künstlichen Intelligenz (KI) herstellen, hieß es. Sie werde eine Fläche von mehr als fünf Millionen Quadratmetern einnehmen und zusammen mit der Produktionslinie im südkoreanischen Pyeongtaek als Schlüsselstandort für Samsungs weltweite Halbleiter-Produktion dienen. Auch kündigte Samsung an, durch den Ausbau seiner Präsenz in den USA direkt mehr als 2000 Arbeitsplätze in der Spitzentechnologie und Tausende weitere Stellen zu schaffen. Die Nähe zur bestehenden, 25 Kilometer entfernten Produktionsstätte in Austin erlaube es, dass beide Standorte die nötige Infrastruktur und Ressourcen teilen. (dpa)

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