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Samstag, Dezember 10, 2022
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RIM will nicht mehr RIM heißen

RIM stellte heute sein neues System Blackberry 10 und zwei neue Smartphones vor. Und es gab eine Überraschung: RIM will nicht mehr RIM heißen.

Früher CEO von RIM, jetzt CEO von Blackberry: Thorsten Heins
Zum Launch von Blackberry 10 gibt es auch neue Hardware: Mit Z10 und Q10 kommen zwei neue Smartphone-Modelle. Eines mit Tastatur kommt, das Q10 und das Z10 mit Touchscreen. Außerdem zeigte CEO Thorsten Heins den neuen Blackberry Messenger inklusive Screen-Sharing. Dabei bekommt der Gesprächspartner den Bildschirm des Gegenübers angezeigt. Zu den neuen Features von Blackberry 10 gehören die „Blackberry World“, dort bekommt der Nutzer Spiele, Musik, Videos, Bücher und Zeitschriften. Außerdem können mit „Balance“ IT-Abteilungen die Geräte von Mitarbeitern verwalten, aber ohne Zugriff auf persönliche Daten. Der “Blackberry Hub” schließlich ruft Daten automatisch aus Sozialen Netzen ab. 

Mit einer Überraschung wartete CEO Heins auf: Das Unternehmen wird künftig nicht mehr „RIM“ (Research in Motion), sondern wie seine Produkte „Blackberry“ heißen. Eine überfällige Entscheidung, die bekannte Marke Blackberry zum neuen Firmennamen zu machen. Schließlich war RIM nur Eingeweihten ein Begriff. Trotzdem ist es fraglich, ob RIM, jetzt Blackberry, mit diesen Maßnahmen noch einmal Anschluss zu den Marktführern Samsung und Apple erhält. Waren die Blackberrys einmal das Nonplusultra in der Geschäftsfeld, fristen sie heute nur noch ein Nischendasein.

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