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Montag, September 26, 2022

Oracle: „Der Kunde denkt, die Datenbank sei kaputt“

Oracle rüstet mit der In-Memory-Datenbank 12c gegen SAP HANA auf. CEO Ellison zufolge ist sie so schnell, dass der Kunde einen Defekt vermutet.

Oracle-Chef Ellison: zu schnell, um wahr zu sein
CEO Larry Ellison präsentierte gestern am Oracle-Firmensitz in Redwood Shores Details über die bereits im vergangenen Jahr vorgestellte Version 12c seiner Datenbank, die jetzt auf der In-Memory-Technologie basiert. Sie soll ab Juli erhältlich sein. Die Abfragen der Datenbank laufen im Arbeitsspeicher ab, was die Geschwindigkeit deutlich erhöhen soll. Konkurrent SAP ist mit HANA seit einigen Monaten im angestammten Markt von Oracle mit dieser Technologie erfolgreich.  Laut Ellison sollen die Datenbankabfragen hundert bis tausend Mal schneller als in der Vergangenheit abgewickelt werden. Die Performance sei so außergewöhnlich, so der Oracle-Chef, dass einige Kunden in der Beta-Phase irrtümlicherweise dachten, dass die Datenbank defekt sei. „Unternehmen können ihre Arbeitsweise aufgrund dieses Technologiewandels grundlegend ändern. Sie erhalten Informationen in Echtzeit“, so Ellison weiter.

Oracle tritt spät in einen Markt ein, in dem SAP HANA und Vertica von Hewlett-Packard bereits gut etabliert sind. CEO Ellison begründet die Zeitverzögerung mit dem Umstand, dass Oracle verhindern wollte, dass die Kunden ihre bestehenden Applikationen anpassen müssen. Darüber hinaus habe der Hersteller einige Probleme der bereits am Markt verfügbaren Lösungen vermeiden wollen.

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