10.2 C
Flensburg
Sonntag, April 14, 2024

Netzwerkausrüster Nokia verlässt Russland – kaum finanzielle Auswirkungen

Der finnische Netzwerkausrüster Nokia will sich wie viele andere Firmen auch aus dem russischen Markt zurückziehen.

Der finnische Netzwerkausrüster Nokia will sich wie viele andere Firmen auch aus dem russischen Markt zurückziehen. In den vergangenen Wochen habe das Unternehmen die Auslieferungen ausgesetzt, das Neugeschäft gestoppt und seine begrenzten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten raus aus Russland verlagert, teilte Nokia am Dienstag in Espoo mit.

Da das Russland-Geschäft weniger als zwei Prozent des Nettokonzernumsatzes ausmache und die Nachfrage in anderen Regionen stark sei, bleibe der Ausblick auf das Gesamtjahr 2022 unverändert. Allerdings werde der Ausstieg aus Russland im ersten Quartal zu einer Rückstellung von etwa 100 Millionen Euro führen. Diese werde sich auf die berichteten, aber nicht auf die vergleichbaren Finanzzahlen auswirken.

Für 2022 kalkuliert Nokia-Chef Pekka Lundmark bislang mit einem Umsatz von 22,6 bis 23,8 Milliarden Euro. Als bereinigter operativer Gewinn sollen davon 11 bis 13,5 Prozent hängen bleiben. 2021 hatte Nokia auf vergleichbarer Basis bei einem Umsatz von 22,2 Milliarden Euro eine operative Marge von 12,5 Prozent erreicht. Allerdings profitierte das Unternehme dabei auch von Einmaleffekten seiner Wagniskapital-Investments, ohne die die Marge bei rund 11 Prozent gelegen hätte. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Computerspiele-Branche zieht Bilanz für 2023

Games sind ein Milliardengeschäft, das im Zeitalter der Digitalisierung schon seit Langem auf Wachstumskurs ist. Neue Zahlen geben Einblick in die aufstrebende Branche.

ChatGPT wird für zahlende Nutzer aktueller

Die neueste Version des Chatbots ChatGPT für zahlende Kunden hat ein deutlich aktuelleres Wissen über die Welt.

Studie: Mangel an IT-Fachkräften droht sich dramatisch zu verschärfen

IT-Fachkräfte werden in Deutschland schon heute dringend gebraucht. Eine Studie sagt eine dramatische Verschärfung der Lage voraus. Doch wie könnte die Lücke auf dem Arbeitsmarkt geschlossen werden?